In der Nacht vom 12. Februar gab es in der Nähe von Kotluban in der Region Wolgograd eine mächtige Detonation in einem Arsenal des Hauptquartiers für Raketen- und Artilleriemanagement des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation. Infolge des Angriffs, der laut Informationen des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine von ukrainischen Truppen mit den Raketenanlagen FP-5 „Flamingo“ durchgeführt wurde, brach ein großflächiges Feuer aus und es bestand die Gefahr weiterer Detonationen.
Der Gouverneur der Region Wolgograd, Andrei Bocharov, bestätigte, dass während des Vorfalls ein Versuch eines Raketenangriffs unternommen wurde, dessen Folge Trümmer waren, die in der Nähe des Dorfes Kotluban niedergefallen sind. Aufgrund der Bedrohung für die Anwohner wurde die Evakuierung ausgerufen. In diesem Zusammenhang haben die Behörden vorübergehende Unterkünfte für die Evakuierten eingerichtet.
Der Vorfall dauert bis jetzt an, und die Behörden fordern die Bürger auf, Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Laut Gouverneur Bocharov sind keine zivilen Verletzten gemeldet worden, jedoch bleibt die Gefahr aufgrund aktiver Feuerwehrarbeiten bestehen.
Auch ukrainische Telegram-Kanäle berichten, dass der Angriff auf Munitionslager und Ausbildungsstätten der russischen Raketen- und Artillerietruppen gerichtet war. Die Informationen über die Folgen des Angriffs werden jedoch noch präzisiert.
Dieser Vorfall ist Teil der anhaltenden Kampfaktivitäten in der Ukraine, die bereits seit über tausend Tagen andauern.