Am 12. Februar 2026 um 11:00 Uhr kam es in der Stadt Uhta, die in der Republik Komi liegt, zu einem Brand in der Raffinerie „Lukoil-Uhtaneftepererabotka“ infolge eines Angriffs ukrainischer Drohnen. Dies berichtete der Vorsitzende von Komi, Rostislav Goldshtein, und bestätigte die Informationen über den Vorfall.

Goldshtein zufolge gab es keine Toten oder Verletzten infolge des Angriffs. An der Unfallstelle arbeiten derzeit Einsatzkräfte, die sich mit der Beseitigung der Folgen des Brandes beschäftigen.

Einheimische hörten Explosionen und sahen Rauch in der Nähe der Raffinerie. Einige Quellen berichten, dass während des Angriffs die Anlage für atmosphärische Vakuum-Destillation in der Raffinerie getroffen wurde. Wie bekannt wurde, hat in Uhta auch die Evakuierung von Besuchern des Einkaufszentrums „Jarmarka“ und von Teilen von Bildungseinrichtungen begonnen.

Offizielle Mitteilungen und Reaktionen

Die Presseabteilung des Hauptamtes für Notsituationen in Komi bestätigte ebenfalls den Angriff auf die Raffinerie. Zur Gewährleistung der Sicherheit hat die Rosawiazija den örtlichen Flughafen geschlossen, da der Luftsicherheitszustand weiterhin in Kraft ist. Der Gouverneur forderte die Einwohner auf, keine Videos und Fotos von den Folgen des Vorfalls in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, um keine Panik zu verbreiten.

Vorgeschichte

Es ist erwähnenswert, dass dies nicht der erste Angriff auf die Raffinerie in Uhta ist; im August des Vorjahres wurde sie ebenfalls angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht zum 12. Februar über hundert Drohnen, die versuchten, verschiedene Objekte in einer Reihe von russischen Regionen, einschließlich der Region Tambow, anzugreifen, zerstört.

Es wurde festgestellt, dass Uhta fast 2000 km von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt, jedoch werden Drohnenangriffe immer häufiger. Die ukrainische Regierung erklärt weiterhin die Notwendigkeit, ihr Territorium und die Zivilbevölkerung vor Bedrohungen durch russische Aggression zu schützen.