Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidung getroffen, den Kommandeur der Luftstreitkräfte „Süd“, Dmytro Karpenko, auszutauschen. Diese Entscheidung wurde nach den jüngsten Raketenangriffen der Russischen Föderation auf Odessa bekannt gegeben, die die kritische Infrastruktur der Region erheblich beschädigt haben.

In einer Online-Ansprache an Journalisten erklärte Präsident Selenskyj: „Wir werden um die Logistik jeder unserer Regionen kämpfen. Jetzt kämpfen wir für Odessa, verstärken die Luftabwehr und werden auch das Kommando stärken. Heute habe ich die Frage des Austauschs des Kommandeurs der CHW Süd, Karpenko, besprochen“.

Generalmajor Dmytro Karpenko bekleidet seit 2022 die Position des Kommandeurs der Luftstreitkräfte „Süd“. Derzeit wird nach einem neuen Kandidaten für diese Position gesucht. Der Präsident betonte, dass es wichtig sei, schnell auf Herausforderungen zu reagieren und die Menschen und die Stadt Odessa maximal zu schützen.

Zuvor hatte Selenskyj erklärt, dass in der Region Odessa aktiv an der Wiederherstellung der Infrastruktur gearbeitet wird und die Arbeit derer analysiert wird, die für die Luftabwehr der Region verantwortlich sind. Seinen Worten zufolge sind Vizepremierminister Oleksij Kuleba und die örtlichen Behörden vor Ort tätig, die alle Anstrengungen unternehmen, um die Lebensfähigkeit der Region sicherzustellen.

Erinnern wir uns daran, dass eine Reihe massiver Angriffe auf Odessa und die Region zu erheblichen Zerstörungen geführt hat, darunter wurden Energieinfrastrukturen, Verwaltungsgebäude und Häfen beschädigt. Infolge der Angriffe kamen acht Menschen ums Leben und 27 weitere wurden verletzt.

Der Präsident kündigte auch mögliche personelle Veränderungen im Luftverteidigungssystem im Süden des Landes an und betonte, dass die Details dieser Angelegenheit zwischen ihm und dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte verbleiben.