Der ehemalige Premierminister Großbritanniens Boris Johnson kritisiert scharf den von den Vereinigten Staaten vorgeschlagenen "Friedensplan" für die Ukraine und bezeichnet ihn als "militärliche Kastration" des Landes. In seinem Artikel für die «Daily Mail» weist er darauf hin, dass die Ukraine aufgrund dieses Dokuments ständig der Bedrohung durch eine weitere Aggression ausgesetzt ist, die seiner Meinung nach insgesamt im Kreml verfasst sein könnte.
Johnson weist darauf hin, dass der Plan keine Sicherheitsgarantien für die Ukraine vorsieht und fordert eine sofortige Überprüfung der Bedingungen. "Das ist eine vollständige Kapitulation des Friedensplans, der absolute Schwäche des Westens zeigt. Die Proteste westlicher Länder gegen diesen Plan sind absolut unzureichend", betonte er.
Als Reaktion auf Johnsons Kritik richtete der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, eine Ansprache an die Ukrainer und betonte die Wichtigkeit von Sicherheits- und Gerechtigkeitsgarantien. "Heute geht es um mehr als nur die Detaillierung bestimmter Punkte des Dokuments, denn die Ukraine muss ihre Würde und Unabhängigkeit bewahren", stellte der Präsident fest.
Selenskyj hob auch hervor, dass die Suche nach einem "handlungsfähigen" Weg zum Frieden fortgesetzt wird, trotz "eines der schwierigsten Momente" in der Geschichte der Ukraine. Die kommenden Tage könnten entscheidend für die endgültigen Entscheidungen über das Schicksal der Ukraine sein, und illegale Forderungen an die ukrainische Delegation in den Verhandlungen können nicht akzeptabel sein.
Die Beratungen zwischen der ukrainischen Seite und internationalen Partnern sowie mit Vertretern der USA gehen weiter, die auf die im amerikanischen "Friedensplan" vorgesehenen Vorschläge antworten müssen. Experten weisen darauf hin, dass die Ablehnung des NATO-Beitritts der Ukraine und die Begrenzung ausländischer Militärkontingente inakzeptable Bedingungen für unser Land sind.
Und während die Ukraine mit solchen Herausforderungen konfrontiert ist, fordert Johnson eine Intensivierung der Unterstützung durch traditionelle Verbündete der Ukraine.