Am Abend des 17. Dezembers wurde in Artsyz, Region Odessa, ein neunstöckiges Wohngebäude und eine Bildungseinrichtung durch einen russischen Drohnenangriff beschädigt. Dies berichtete der Leiter der Militärverwaltung der Region Odessa, Oleg Kiper.
Laut seinen Angaben wurden durch den Angriff sieben Personen verletzt: sechs von ihnen erhielten vor Ort medizinische Hilfe, ein Verletzter wurde in einem mittleren Schweregrad ins Krankenhaus eingeliefert. Kiper betonte, dass es infolge des Angriffs nicht zu Bränden kam, jedoch arbeiten die entsprechenden Dienste an der Beseitigung der Schäden.
Hintergründe des Vorfalls
Wir erinnern daran, dass seit dem 13. Dezember in der Region massive Angriffe russischer Drohnen und Raketen auf die Energie- und Zivilinfrastruktur der Region Odessa stattfinden. Diese Angriffe verursachten erhebliche Stromausfälle, die länger als drei Tage andauern, was zur Einführung eines Notstands auf nationaler Ebene führte.
Maßnahmen zur Schadensbeseitigung
Gemäß der Entscheidung der Kommission für technogene und ökologische Sicherheit und Notfälle führen die zuständigen Behörden Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung durch und leisten Präventionsarbeit mit lokalen Unternehmern bezüglich des rationalen Einsatzes von Elektrizität. Derzeit sind über 30.000 Verbraucher in der Region ohne Strom.
Um den ununterbrochenen Betrieb kritischer Infrastruktureinrichtungen wie Krankenhäuser und Festungspunkte zu gewährleisten, wurden zusätzliche Mittel zur Auffüllung der Treibstoffvorräte für Notstromaggregate bereitgestellt.
Diese Situation stellt eine weitere Herausforderung für die Bewohner der Region Odessa dar, die weiterhin mit den Folgen der russischen Aggression zu kämpfen haben.