Am 18. Dezember ereignete sich in Saporischschja ein aufsehenerregender Vorfall: Eine feindliche gelenkte Luftbombe (KAB) traf ein Mehrfamilienhaus und beschädigte 163 Wohnungen. Es besteht die Gefahr eines Einsturzes des gesamten Gebäudes.

Regina Kharchenko, die Sekretärin des Stadtrats von Saporischschja, erklärte, dass die Explosion in den oberen Stockwerken des Gebäudes stattfand und somit eine Gefahr für die Bewohner der unteren Stockwerke darstellt. „Derzeit sind mehr als hundert kommunale Arbeiter vor Ort im Einsatz“, berichtete sie.

Iwan Fedorow, Leiter der Militärverwaltung der Region Saporischschja, bestätigte, dass während des Angriffs auch eine Garagenkooperative beschädigt wurde. Glücklicherweise gab es in diesem Fall keine Verletzten.

Laut den örtlichen Behörden wurden bei den jüngsten Angriffen in Saporischschja und im Bezirk Saporischschja insgesamt 32 Personen verletzt, darunter fünf Kinder. Einige von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand, weitere 14 Personen haben mittelschwere Verletzungen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland Saporischschja angreift, wobei regelmäßig verschiedene Waffen einschließlich Angriffsdrohnen, Raketen und KAB eingesetzt werden. Die ukrainischen Behörden und internationale Organisationen stufen solche Handlungen als Kriegsverbrechen ein und verweisen auf deren gezielte Natur gegen zivile Infrastruktur.