Heute, am 5. Februar, wurden in Charkiw und den umliegenden Gebieten erhebliche Stromausfälle aufgrund von russischen Raketenangriffen auf die kritische Infrastruktur verzeichnet. Der Bürgermeister Ihor Terechow bestätigte, dass aufgrund des morgendlichen Angriffs eine stabile Energieversorgung unmöglich geworden ist, was zur Einstellung des U-Bahn-Betriebs und anderer Formen des Elektronverkehrs führte.
Angriff auf die Energieinfrastruktur
Während einer Rundfunkansprache an Journalisten bemerkte Herr Terechow: "Ja, es gab einen Angriff auf die Energieinfrastruktur, die die Stadt mit Strom versorgt." Seiner Aussage nach arbeiten die Energieunternehmen derzeit daran, die Stromversorgung wiederherzustellen, aber die Situation bleibt angespannt.
Situation in der Stadt und der Region
Zahlreiche Hochhäuser in Charkiw haben mit Stromausfällen zu kämpfen. Der Bürgermeister konnte die genaue Zahl der stromlosen Haushalte nicht präzisieren, da sich die Situation ständig ändert. Laut Informationen von "Charkiwoblenergo" dauern die aktuellen Abschaltungen 3-5 Stunden. "Sie tun alles möglich, um die Stromversorgung wiederherzustellen", fügte Terechow hinzu.
Darüber hinaus wurden infolge der Angriffe sechs Bewohner der Region Charkiw verletzt, darunter sowohl Frauen als auch Männer unterschiedlichen Alters. Feindliche Angriffe richteten sich gegen Einrichtungen der zivilen Infrastruktur, darunter Stromnetze.
Weitere Maßnahmen und Reaktion
Herr Terechow betonte auch die Bedeutung der Überwachung der Situation und der schnellen Reaktion auf Notabschaltungen. Die Energieunternehmen werden weiterhin eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um die Bemühungen zur Wiederherstellung einer stabilen Stromversorgung zu koordinieren.
In den letzten Tagen hat Charkiw zusammen mit 10 Siedlungen in der Region zahlreichen feindlichen Angriffen ausgesetzt, was die Relevanz der Situation in der Region aus sicherheitspolitischer und energetischer Stabilität unterstreicht.