In Charkiw wurde am Sonntagabend, dem 23. November, eine Serie massiver Angriffe feindlicher Drohnen festgestellt. Laut Informationen von RBK-Ukraine wurde die Stadt heftig getroffen, wodurch mehr als 15 Explosionen erschallten. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, bestätigte die Informationen über die Angriffe und warnte die Stadtbewohner vor der Möglichkeit weiterer Angriffe.

Um 21:26 Uhr waren in Charkiw laute Explosionen zu hören, woraufhin die Luftstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine und Überwachungskanäle Warnungen über die Annäherung von Drohnen sendeten. Bürgermeister Terechow erklärte in seiner Nachricht in Telegram: "Charkiw wurde von einer feindlichen Kampfdrohne angegriffen. Weitere Schläge sind möglich - seien Sie vorsichtig".

Nach vorläufigen Angaben ereignete sich einer der Angriffe im Schewtschenkowski-Bezirk, wo, laut Bürgermeister, Verletzte gemeldet wurden, darunter der Tod einer Person bestätigt wurde. Am Einschlagort der Drohne kam es zu einem Brand. Der Leiter der Oblastverwaltung Charkiw, Oleg Synegubow, stellte ebenfalls fest, dass die Angriffe in verschiedenen Stadtteilen andauern, unter anderem wurde ein "Einschlag" einer Drohne im Saltowsky-Bezirk festgestellt.

Berichten lokaler Medien zufolge kam es nach den Explosionen in einigen Stadtteilen zu Unterbrechungen der Stromversorgung. Es wird bemerkt, dass die Einwohner von Charkiw die Explosionen hörten, die auch aus großer Entfernung hörbar sein könnten.

Zum Zeitpunkt 21:41 Uhr wies die Karte der Luftalarme auf eine Bedrohung in den Regionen Poltawa, Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Cherson, Saporischschja und Donezk hin. Die Situation bleibt angespannt, die lokalen Behörden raten den Einwohnern, vorsichtig zu sein und Aktualisierungen von offiziellen Quellen zu verfolgen.

Dies ist nicht der erste Angriff auf Charkiw in letzter Zeit. In der Nacht zum 19. November wurde die Stadt auch von einem massiven Drohnenangriff getroffen, bei dem 16 Wohngebäude, ein Supermarkt, eine Schule und ein Verwaltungsgebäude beschädigt wurden. Während des Beschusses wurden 46 Personen verletzt.