Der US-Präsident Donald Trump führte in der vergangenen Woche ein Telefongespräch mit dem venezolanischen Führer Nicolás Maduro, der von der amerikanischen Seite zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Dies berichtet die „Europäische Wahrheit“ unter Berufung auf Informationen der „New York Times“.
Quellen zufolge fand das Gespräch "Ende letzter Woche" statt, und auch der US-Außenminister Marco Rubio nahm daran teil. Es wurden Möglichkeiten für ein persönliches Treffen der Präsidenten erörtert, konkrete Pläne gibt es jedoch bisher nicht.
Dieser Anruf fand vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen zwischen Washington und Caracas statt. Obwohl Maduro mit Drogenhandel in Verbindung gebracht wird, betonte Trump in seinen Aussagen die Bereitschaft, einen Dialog zu führen, um "viele Leben zu retten".
Mögliche Militäroperation
Neben den Verhandlungen kündigte Trump auch eine mögliche Bodenoperation gegen venezolanische Drogenschmuggler an. In einem Gespräch mit US-Militärs stellte er fest, dass die USA die Operation zur Bekämpfung des Drogenhandels in Venezuela "bis zum Ende" durchführen werden.
Seit Anfang September haben internationale Bemühungen zu erfolgreichen maritimen Operationen geführt, die den Drogenhandel um 85 % reduziert haben. "Sie haben wahrscheinlich bemerkt, dass die Leute keine Drogen mehr per See transportieren wollen, und wir werden beginnen, sie an Land aufzuhalten", sagte Trump aus Florida.
Spannungssituation in der Region
Die Situation in der Region eskaliert, insbesondere angesichts der erheblichen Erhöhung des amerikanischen Militärkontingents in der Karibik, was Spekulationen über mögliche militärische Aktionen gegen Venezuela ausgelöst hat. Der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tarek William Saab, bestätigte ebenfalls, dass die Regierung des Landes offen für einen Dialog ist.
Von seiner Seite befahl Maduro den Streitkräften, "wachsam zu sein" im Falle einer möglichen Invasion. Gleichzeitig haben die Spannungen im Luftverkehr mit Venezuela zugenommen, da die Regierung die Konzessionen für Flüge von mehreren ausländischen Fluggesellschaften aufgehoben hat.
Experten und Analysten weisen auf die Notwendigkeit des Friedens in der Region hin, während die vergangene Woche Zeugin neuer Eskalationen des diplomatischen Konflikts wurde.