Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Donald Trump führte in der vergangenen Woche ein Telefonat mit dem venezolanischen Führer Nicolás Maduro, der wegen Drogenhandels gesucht wird. Wie die „Europäische Wahrheit“ berichtet, wurde diese Information von der Zeitung „The New York Times“ mit Verweis auf mehrere Quellen bestätigt.

Den Informationen zufolge diskutierten Trump und Maduro während des Gesprächs, das am Ende der vergangenen Woche stattfand, ein mögliches Treffen, obwohl derzeit keine solchen Pläne existieren. Dieses Gespräch fiel vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Maduro-Regime, das Washington der Organisation des Drogenhandels, auch über die Karibik, beschuldigt.

Aussichten militärischer Operationen

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse erklärte Donald Trump, dass die USA „sehr bald“ Maßnahmen gegen venezolanische Drogenhändler an Land ergreifen würden. Der Präsident stellte fest, dass viele Drogenhändler die Lieferung von Drogen über See vermeiden, weshalb Washington Maßnahmen ergreifen werde, um ihre Aktivitäten auf dem Territorium Venezuelas zu stoppen.

Seitdem die USA Präsident Nicolás Maduro als Mitglied einer ausländischen terroristischen Organisation anerkannt haben, haben die amerikanischen Streitkräfte erhebliche Streitkräfte in der Karibik konzentriert, was Besorgnis über mögliche militärische Operationen gegen Venezuela ausgelöst hat.

Sanktionen und internationale Beziehungen

Nach Angaben haben die amerikanischen Truppen bereits mindestens 21 Angriffe auf verdächtige Drogenboote in der Karibik und im Pazifik durchgeführt, was zu mindestens 83 Toten führte. Trump betonte, dass die US-Administration den Kampf gegen den Drogenhandel fortsetzen werde und aktiv verschiedene Handlungsstrategien in diesem Bereich prüfe.

Obwohl Maduro jegliche Verbindung zu illegalen Handelsgeschäften bestreitet, steht sein Regime weiterhin unter internationalem Druck, und die Befürchtungen hinsichtlich militärischer Aktionen der USA steigen konstant.