Die Situation mit der Stromversorgung in der Region Tscherkassy wird nach dem massiven Raketenangriff der russischen Truppen immer komplizierter. Laut der Aussage von Vitalij Zaїtschenko, dem Vorstandsvorsitzenden von «Ukrenergo», kann die Stabilisierung der Stromversorgung mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

„Leider dauern die Stromabschaltungen in den meisten Regionen nicht 8 Stunden, wie ursprünglich geplant, sondern bis zu 12-16 Stunden“, bemerkte Zaїtschenko. Seinen Worten nach herrscht derzeit eine Situation, in der die Zeitpläne für die Stromabschaltungen erheblichen Änderungen unterliegen, und die Bevölkerung sollte auf längere Unterbrechungen in der Versorgung vorbereitet sein.

Im Speziellen können die Stromabschaltungen in der Region Tscherkassy heute bis zu 17 Stunden dauern. „Das Problem liegt in den umfangreichen Schäden an der Energieinfrastruktur, nach denen die Rückkehr zu einem stabilen Betrieb mehr Zeit in Anspruch nehmen wird“, fügte er hinzu.

Empfehlungen für Verbraucher

Vitalij Zaїtschenko rief auch die Verbraucher dazu auf, den Stromverbrauch zu reduzieren und energieintensive Geräte nur nachts oder bei sonnigem Wetter zu nutzen. Solche Maßnahmen können helfen, die Situation zu verbessern.

Kontext der Ereignisse

Der massive Angriff der russischen Streitkräfte fand am 6. Dezember statt und traf die Energieerzeugungs-, Verteilungs- und Übertragungskapazitäten in Kiew, Tschernihiv, Lwiw, Odessa, Saporischschja, Dnipro, Mykolajiw und Charkiw. Derzeit unternimmt «Ukrenergo» alle Anstrengungen, um die Energienetze wiederherzustellen, aber die Situation bleibt extrem schwierig.

Den Verbrauchern wird empfohlen, die Nachrichten und die Zeitpläne für die Abschaltungen zu verfolgen, die in Verbindung mit der Entwicklung der Situation aktualisiert werden können.