Am 24. Dezember, am Vorabend von Weihnachten, erlitt die beliebte Gaming-Plattform Steam einen großflächigen Ausfall, der Tausende von Nutzern weltweit ohne Zugang zum Spieleshop und Online-Diensten ließ. Die Probleme begannen gegen 13:00 Uhr Ostzeit und dauerten über fünf Stunden an.

Ausmaß des Problems

Der Überwachungsdienst DownDetector verzeichnete gegen 13:15 Uhr über 6000 Beschwerden von Nutzern. Die Ausfälle betrafen nicht nur die Hauptplattform Steam, sondern auch die mobilen Apps für iOS und Android.

Laut dem inoffiziellen Steam Status Service von SteamDB stellten folgende Dienste ihren Betrieb ein:

  • Steam Store
  • Steam Community
  • Steam Web-API
  • Online-Spiele von Valve, einschließlich Team Fortress 2, Dota 2 und Counter-Strike 2

Was während des Ausfalls funktionierte

Trotz ernster Probleme mit Online-Diensten konnten Nutzer dennoch Offline-Spiele starten. Viele Gamer berichteten, dass sie bereits heruntergeladene Projekte weiterspielen konnten, jedoch blieb der Zugang zu Community-Funktionen, Diskussionen und Matchmaking blockiert.

Schrittweise Wiederherstellung

Gegen 16:00 Uhr Ostzeit begann Steam allmählich, den Betrieb wiederherzustellen. Bis 18:00 Uhr kehrten die Hauptclients für PC, Mac und mobile Geräte größtenteils zur normalen Funktionsweise zurück, obwohl vereinzelte Fehler noch auftraten.

Stand 21:00 Uhr arbeitete ein Teil der Dienste noch immer instabil. Web-API und einige Community-Funktionen blieben unzugänglich, und Online-Spiele von Valve funktionierten nur teilweise.

Reaktion der Konkurrenz

Die konkurrierende Plattform GOG ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, Nutzer an die Vorteile ihrer DRM-freien Spiele zu erinnern, die unabhängig vom Serverstatus funktionieren.

Das Unternehmen Valve kommentierte die Ursachen des Ausfalls nicht offiziell. Dies ist bereits der zweite ernste Steam-Ausfall in den letzten Monaten — der vorherige dauerte eine Stunde im Oktober 2024.