In der Nacht zum 20. Januar führte Russland einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew und mehrere andere Städte der Ukraine durch, infolgedessen Wärme, Licht und Wasser in vielen Siedlungen ausfielen.

Ausmaß des Angriffs

Nach Angaben der Luftstreitkräfte der Ukraine griffen russische Truppen Kiew, Rivne, Winnyzja, Dnipro, Saporischschja, Odessa und andere wichtige Energiezentren mit ballistischen Raketen und Shaheds an.

Folgen in Kiew

Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, berichtete, dass infolge des Angriffs 5635 Mehrfamilienhäuser ohne Wärme blieben. Der linke Stadtrand war am stärksten betroffen - dort fielen Licht, Wasser und Wärme aus. Eine 59-jährige Frau wurde verletzt.

Angriffe in anderen Städten

In Dnipro entstand durch den Anschlag ein Brand, zwei ältere Frauen wurden verletzt. In Odessa wurde die zivile Infrastruktur beschädigt, in Tschornomorsk ein Wohnhaus. In Saporischschja wurden drei Menschen verletzt.

Ziel des russischen Angriffs

Die russischen Truppen versuchen, einen vollständigen Blackout in der Ukraine zu verursachen, indem sie die Energieinfrastruktur des Landes gezielt angreifen.