Die Plattform „Twitch“ hat auf die Kritik ihres Konkurrenten „Kick“ in Bezug auf die Kontroversen rund um die 70/30-Verteilung der Abonnementeinnahmen reagiert. Diese Auseinandersetzung entstand nach Beschwerden der Streamer „Kalei“ und „StableRonaldo“, die behaupteten, dass „Twitch“ ihre Verdienstbedingungen plötzlich geändert hat.
Vertreter von „Twitch“ wiesen diese Behauptungen zurück und betonten, dass ihre langfristigen Verträge eingehalten werden und das Missverständnis durch die Migration zu einem neuen Auszahlungssystem entstanden sei. „Kick“ hingegen schrieb in einem Beitrag auf X am 13. Februar: „Stellt euch vor, 70/30 zu erhalten, während alle anderen 95/5 auf Kick bekommen“, wobei sie ihr Abonnementmodell hervorhoben.
Die Community-Leiterin von „Twitch“, Mary Kish, antwortete auf diesen Beitrag und stellte fest, dass „95/5 von Bots immer noch 0 Dollar sind“, und stellte die Wertigkeit höherer Einnahmeanteile ohne echte Zuschauerunterstützung in Frage.
Diese Diskussion verdeutlichte erneut den zunehmenden Wettbewerb zwischen den Plattformen im Hinblick auf die Bemühungen, beliebte Streamer durch finanzielle Anreize und Plattformfunktionen zu gewinnen und zu halten.
Früher hatte „Twitch“ ebenfalls darauf hingewiesen, dass einige Streamer ins Level 2 Plus-Programm wechseln und dass „es keine Änderungen in eurem Gesamterlebnis oder Anteil an den Einnahmen gibt“ und dass „keine Maßnahmen erforderlich sind, um die 70/30-Verteilung zu sichern“.