Die Medien haben den Namen und die Details des von Deutschland ausgewiesenen Mitarbeiters der russischen Botschaft enthüllt, der des Spionageverdachts beschuldigt wird. Dieser Diplomat, der als Betreuer der festgenommenen Ukrainerin gilt, hat ebenfalls Verbindungen zum russischen Geheimdienst.

Quelle: Die Informationen wurden in einer Studie von The Insider und Der Spiegel veröffentlicht, wie "Europäische Wahrheit" berichtet.

Details: Laut den Journalisten handelt es sich bei dem ausgewiesenen Diplomaten um Oberst der GRU Andrei Majorov, der die Position des stellvertretenden Militärattachés Russlands in Deutschland innehatte.

Majorov gilt als Kontaktperson und Betreuer von Ilona Kopylova-Wiener, die wegen Spionageverdachts festgenommen wurde. Sie besitzt die Staatsbürgerschaft der Ukraine, Deutschlands und Russlands.

Laut Informationen von The Insider begann Majorov seine Karriere als Fallschirmjäger in Pskow und diente dann im 162. Zentrum für militärisch-technische Informationen der GRU.

Ilona Kopylova, 56 Jahre alt, stammt aus Dnipro und lebt seit langem in Deutschland. Die Frau war Geschäftsführerin der Beratungsfirma Wiener&Partner und traf sich häufig mit deutschen Geschäftsleuten und Politikern, einschließlich ihrer Teilnahme an Veranstaltungen mit hochrangigen Beamten, unter anderem erschien sie bei einem Treffen von Kanzler Friedrich Merz mit Wolodymyr Selenskyj.

Kopylova-Wiener sammelte Informationen, die für Russland nützlich sein könnten, und übermittelte diese regelmäßig an den russischen Geheimdienst. Die Ermittler glauben, dass sie ihren Betreuer Majorov zu einigen Treffen begleitet haben könnte, indem sie gefälschte Dokumente verwendete.

Es stellte sich heraus, dass Kopylova-Wiener Walter Storz, den ehemaligen Leiter des 61. Prüfungszentrums der Luftwaffe Deutschlands, und Uwe V., einen pensionierten Offizier, der auf der Luftwaffenbasis Büchel diente, wo amerikanische Atomwaffen gelagert werden, kennengelernt hatte. Derzeit ist unklar, ob es ihr gelungen ist, durch diese Verbindungen wertvolle Informationen zu erhalten. Storz war Patron einer von Kopylova-Wiener geleiteten NGO, und sie nutzte diese Bekanntschaft, um Zugang zu Veranstaltungen im Zusammenhang mit der europäischen Rüstungsindustrie zu erhalten.

Nach der Enthüllung von Kopylova-Wiener wurden bei beiden Durchsuchungen durchgeführt, bei denen elektronische Geräte beschlagnahmt wurden, aber sie wurden nicht festgenommen.

Wir erinnern daran, dass zu Beginn dieser Woche in Deutschland von der Festnahme einer Frau mit der Staatsbürgerschaft der Ukraine und Deutschlands wegen Spionageverdachts berichtet wurde.

Nach diesem Vorfall hat Deutschland einen Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen wegen Spionagevorwürfen. Die russische Botschaft nannte diese Vorwürfe "Provokation".