In der Nacht vom 29. November wurde Kiew von einem massiven Angriff durch russische Militärs getroffen. Nach Angaben des Leiters der Militäradministration der Stadt Kiew (KMVA) Tymur Tkachenkо, wurden durch die Beschießungen Schäden an mehrgeschossigen Wohngebäuden in mehreren Stadtteilen der Hauptstadt festgestellt.
Insbesondere teilte der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, mit, dass mindestens vier Personen verletzt wurden, darunter auch ein Kind. Mediziner wurden in die Stadtteile Solomjanskyj, Schewtschenkiwskyj und Darnytskyj gerufen, wo die schwersten Explosionen stattfanden.
Nach 01:00 Uhr morgens begann eine Serie von Explosionen, die laut ersten Informationen möglicherweise das Ergebnis des Abschusses ballistischer Raketen aus der Region Brjansk sein könnten. In verschiedenen Teilen Kiews wurden zahlreiche Angriffe feindlicher Drohnen verzeichnet.
Folgen des Angriffs
Nach vorläufigen Angaben wurde im Schewtschenkiwskyj Bezirk ein Kind verletzt. Im Solomjanskyj Bezirk fielen Trümmer auf das Dach eines 25-stöckigen Wohnhauses, was zu einem Brand in mehreren Etagen führte. Auch wurden durch den Angriff Fahrzeuge in den Höfen beschädigt.
Klitschko wies darauf hin, dass im Swjatoschynskyi Bezirk Trümmer in den Eingangsbereich eines dreigeschossigen Hauses gelangten, was ebenfalls zu einem Brand führte. Viele Bewohner der Hauptstadt erhielten Notrufe von Sanitätern, was die Ernsthaftigkeit des Vorfalls unterstreicht.
Aufrufe zur Sicherheit
Die Behörden rufen die Bewohner der Hauptstadt dazu auf, bis zum Ende der Alarmphase in den Schutzräumen zu bleiben. Die Daten zur Schwere der Schäden werden weiterhin präzisiert. Offizielle Stellen überwachen die Situation und leisten Hilfe für die Betroffenen.
Dieser Vorfall ist eine weitere Bestätigung der anhaltenden Aggression Russlands gegen die Ukraine und unterstreicht die Notwendigkeit einer wachsamen Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Einwohner der Hauptstadt.