Der ehemalige Leiter der NNEK «Ukrenergo», Volodymyr Kudrytsky, wurde in einen Skandal verwickelt, nachdem bekannt gegeben wurde, dass er sich bei seiner Entlassung eine Prämie von 40 Millionen UAH ausgesetzt hat. Diese Aussage wurde in der Sendung «SWOJI» vom Abgeordneten Oleksiy Kucherenko gemacht.

«Herr Kudrytsky hat sich, als er das Unternehmen verließ, eine Prämie von 40 Millionen UAH ausgesetzt. Denken Sie darüber nach. Im August vergangenen Jahres hat eine Person, die das Unternehmen freiwillig verlassen hat, die Deckung der Anforderungen aufgehoben und es zu einem technischen Zahlungsausfall gebracht. All diese Skandale mit den Solarstationen von Shurma und den Diebstählen usw., sie hat sich eine solche Prämie ausgestellt», sagte Kucherenko.

Allerdings wies Volodymyr Kudrytsky diese Informationen zurück und nannte sie «Lügen». In einem Interview mit Suspilne erklärte er, dass sein Vertrag auf aufgeschobene Zahlungen abzielte, die bis zum Ende seiner Amtszeit verschoben wurden. «Ich habe diese Zahlungen tatsächlich erhalten, aber es waren keine 40 Millionen, nichts in der Nähe von 40 Millionen. Diese Summe ist um ein Vielfaches geringer», betonte der ehemalige Leiter von «Ukrenergo».

Im Kontext des Skandals führten Ermittler am 21. Oktober eine Durchsuchung bei Kudrytsky durch. Die Ermittlungen beziehen sich auf mögliche Preisüberhöhungen bei Aufträgen und das Volumen der Abholzung während des Baus von Energie-Hauptleitungen. Kudrytsky bestätigte, dass es tatsächlich zu Durchsuchungen gekommen ist und fügte hinzu, dass während der Ermittlungen sein Telefon ihm aus der Hand gerissen wurde.

Am 29. Oktober entschied das Pechersky Bezirksgericht in Kyiw über eine Kautionsmaßnahme gegen Kudrytsky, der aufgrund eines Strafverfahrens festgenommen wurde. Nachdem eine Kaution von 13,7 Millionen UAH hinterlegt wurde, wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die Umstände des Falls werfen viele Fragen auf, insbesondere dass es sich um ein Schema handelt, dem Kudrytsky möglicherweise bereits 2018 beigetreten ist, während er bereits stellvertretender Direktor von «Ukrenergo» war. Medien berichten, dass die Beteiligten des Schemas durch kriminelle Handlungen öffentliche Gelder veruntreut haben.

Die Ermittlungen dauern an, und die Situation erfordert weiterhin Aufmerksamkeit im Kontext der strafrechtlichen Verfolgung des ehemaligen Unternehmensleiters.