Das Unternehmen „DTEK" führte am 18. Januar aufgrund der Folgen russischer Raketen- und Drohnenangriffe und der schwierigen Situation im Energiesystem Notabschaltungen der Stromversorgung in der Kiewer Oblast ein.

Der Leiter der Kiewer Gebietsmilitärverwaltung, Mykola Kalashnyk, berichtete, dass durch den nächtlichen Angriff russischer Truppen mehr als 60.000 Einwohner des Bezirks Butscha ohne Strom blieben. Neben Wohnhäusern waren auch Unternehmen, Produktionsstätten, Logistikunternehmen und Dienstleistungsbereiche ohne Elektrizität.

Situation in Brovary

Der Bürgermeister von Brovary, Ihor Sapozhko, erklärte, dass einige Stadtteile 12-17 Stunden lang ohne Strom waren. Nach seinen Angaben gab es eine erhebliche Anzahl von Störungen an Transformatorstationen aufgrund von Überlastungen beim Einschalten.

Die Energieunternehmen betonten, dass die Notabschaltungen nicht nur durch Beschuss, sondern auch durch die schwierige Situation im Energiesystem, die durch Frost und Überlastung der Stromnetze verschärft wird, verursacht wurden.

Empfehlungen für die Bevölkerung

Bei einem Stromausfall von mehr als 12 Stunden werden die Einwohner der Kiewer Region gebeten, sich an das örtliche Servicecenter zu wenden, um zusätzliche Informationen zu erhalten.