In Kiew und in mehreren Regionen der Ukraine werden vorübergehend Notstromabschaltungen eingeführt, die die Folgen der russischen Angriffe widerspiegeln. Stand Morgen, 25. November, gibt es keinen klaren Zeitplan für die Abschaltungen, und sie können unvorhersehbar sein.

Details zur Situation in Kiew und anderen Regionen

Wie das Unternehmen „DTEK“ mitteilte, wurden in Kiew Notstromabschaltungen am linken Ufer der Hauptstadt auf Anordnung des NEK „Ukrenergo“ eingeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Zeitpläne für stundenweise Abschaltungen derzeit nicht in Kraft sind und die Verbraucher nicht über die Dauer und die Zeiten der Abschaltungen informiert werden.

Die Notstromabschaltungen betroffen auch andere Regionen, insbesondere in den Gebieten Poltawa, Sumy und Charkiw. „Poltawaoblenergo“ bestätigt die Einführung von Notabschaltungen in der Region Poltawa, während in Sumy Notabschaltpläne aktiviert wurden.

Auswirkungen der Angriffe auf die Energieinfrastruktur

Es ist bekannt, dass Russland in der Nacht zum 25. November einen massiven Angriff auf Energieobjekte in Kiew, der Region Odessa, Tschernihiw, Dnipropetrowsk und Charkiw durchgeführt hat. Als Ergebnis der Angriffe sind mehr als 100.000 Abonnenten ohne Stromversorgung.

Der kommissarische Vorsitzende der staatlichen Energieaufsicht, Anatolij Samulko, bemerkte, dass sich die Situation nach den letzten Angriffen verschärft hat, und anstelle einer Verkürzung der Abschaltzeiten seien nun erweiterte Pläne notwendig, um das Energiesystem zu stabilisieren.

Schlussfolgerungen

Es wird erwartet, dass die Notabschaltungen fortgesetzt werden, bis die Energieversorger in der Lage sind, eine stabile Stromversorgung wiederherzustellen. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und sich über die Updates in den Diensten „Kiew digital“ sowie über die Kanäle der Energieunternehmen zu informieren.