Die Gemeinde „Arcyz“ in der Oblast Odessa, die unter regelmäßigen Beschüssen leidet, hat die Regierung um die Gewährung des Status einer Kampfzone gebeten. Diese Entscheidung wurde notwendig aufgrund der ständigen Drohnenangriffe, die sowohl der Zivil- als auch der kritischen Infrastruktur der Region schaden.
Die offizielle Anfrage wurde an das Verteidigungsministerium der Ukraine und das Ministerium für die Entwicklung der Gemeinden gerichtet, mit dem Ziel, die Arcyzer Gemeinde in die Liste der Orte aufzunehmen, an denen Kämpfe stattfinden. Trotz zahlreicher Beschussfälle hat die Gemeinde bisher keinen Status erhalten, was einen ernsthaften Verlust für ihre Einwohner darstellt.
Probleme der sozialen Garantien
Der fehlende Status einer Kampfzone entzieht den Bewohnern der Gemeinde soziale Garantien, die sie im Falle einer Aufnahme erhalten würden. Wie Vertreter der lokalen Behörden betonen, haben die Einwohner der Gemeinde ohne diesen Status kein Recht auf eine Reihe von Vergünstigungen, einschließlich Gehaltserhöhungen für Beschäftigte im Bildungs- und Gesundheitswesen, Steuervergünstigungen für Unternehmen sowie die Möglichkeit, den Status von intern Vertriebenen zu erlangen.
Fakten zu den Beschüssen
Nach Angaben des regionalen Verbands der Städte der Ukraine in Odessa hat es in „Arcyz“ erhebliche Schäden infolge der Angriffe von Drohnen gegeben. Dies führte zu Unterbrechungen im Energiesystem und anderen kritischen Dienstleistungen. Lokale Abgeordnete betonen, dass andere Gemeinden, die bereits den Status einer Kampfzone erhalten haben, keine ähnlichen Schäden erlitten haben.
Die Verantwortlichen von „Arcyz“ betonen weiterhin die Dringlichkeit der Situation und üben Druck auf die Regierung aus, um eine schnelle Lösung des Problems herbeizuführen. Sie weisen darauf hin, dass die Aufnahme der Gemeinde in die Liste der Kampfzone dazu beitragen wird, den sozialen Schutz der Einheimischen wiederherzustellen und ihre Rechte gemäß der ukrainischen Gesetzgebung zu bestätigen.