Der Militärexperte Oleg Zhdanov kommentierte den jüngsten massiven russischen Raketenangriff auf die Ukraine in der Nacht zum 20. Januar und erläuterte die Besonderheiten des Einsatzes der Rakete "Zirkon".

Laut dem Experten nutzte die russische Armee eine einzigartige Angriffstaktik, die 339 Kampfdrohnen "Shahid", 15 Marschflugkörper X-101, 18 ballistische Raketen "Iskander" und die Seezielflugkörperrakete "Zirkon" umfasste.

Eigenschaften der Rakete "Zirkon"

Oleg Zhdanov betonte den experimentellen Charakter der Rakete, die 2023 in Dienst gestellt wurde. Die Hauptmerkmale bleiben unbestimmt:

  • Reichweite: von 300 bis 1000 Kilometern
  • Geschwindigkeit: bis zu 8-9 Mach
  • Flughöhe: 30-40 Kilometer

Risiken für die Zivilbevölkerung

Der Experte unterstrich die extreme Gefährlichkeit der "Zirkon" aufgrund ihrer Unvorhersehbarkeit. Die Rakete kann auf ein Objekt programmiert werden, aber an einer ganz anderen Stelle landen, was ein tödliches Risiko für Zivilisten darstellt.

Nach Zhdanows Einschätzung haben die russischen Angriffe den Charakter eines vorsätzlichen Terrors, da die Raketen in dicht besiedelte Gebiete abgefeuert werden, um maximale Zerstörung zu verursachen.

Perspektiven weiterer Angriffe

Der Militärexperte vermutete, dass der aktuelle Beschuss nicht das Maximum darstellt und Russland Reserven für wiederholte Massenangriffe hat. Gleichzeitig wies er auf mögliche Probleme bei der Raketenfertigung hin, insbesondere bei elektronischen Komponenten.