Der ehemalige Verteidiger von Kiew "Dynamo" Vladislav Waschuk erzählte in der neuen Folge der YouTube-Show von Denis Bojko über verpasste Möglichkeiten, bei europäischen Topvereinen zu spielen. Der 50-jährige Ex-Fußballer gestand, dass AS Monaco aus Frankreich und Borussia Dortmund aus Deutschland ihn verpflichten wollten, aber "Dynamo" den Spieler nicht freigab.
Was er erst nach dem Wechsel zu "Spartak" erfuhr
"Später, als ich schon zu Spartak ging, erfuhr ich etwas später, dass mich auch Monaco kaufen wollte und Borussia Dortmund mich wollte. Aber da war etwas mit den Zahlen, zum Beispiel 3,5, aber sie wollten 4,5, irgendwie kamen sie nicht zusammen. Damals kosteten Verteidiger nicht so viel wie heute", – erzählte Waschuk.
Zur Erinnerung: Der legendäre Verteidiger wechselte Anfang 2003 als freier Agent zu Moskaus "Spartak". Nach zwei Jahren kehrte er über einen Umweg bei Odessas "Tschornomorez" zu "Dynamo" zurück.
Karriere bei "Dynamo" und europäische Ambitionen
Insgesamt absolvierte Waschuk für "Dynamo" in allen Zeiten (1993-2003, 2005-2008) 357 Spiele, erzielte 15 Tore und gab 12 Vorlagen. In dieser Zeit gewann er neun ukrainische Meisterschaften, sechs Pokale und zwei ukrainische Supercups.
"Ich hätte gerne auf europäischem Niveau gespielt. Als ich bei Mainz und Feyenoord zum Probetraining war, verstand ich, dass ich damals ruhig in einem europäischen Verein spielen konnte – sowohl Monaco als auch Borussia Dortmund", – gestand der Ex-Fußballer.
Vom Fußball zum Militärdienst
Ende Mai 2023 trat Vladislav Waschuk den Sicherheits- und Verteidigungskräften der Ukraine bei. Derzeit hat der Ex-Fußballer den Rang eines Leutnants der Nationalgarde und arbeitet als leitender Offizier der Rehabilitationsabteilung in der "Garde des Angriffs".
"Den Fußball kann man nicht aus sich herauswerfen. Als es Evakuierungen gab, rettete er mich", – teilt Waschuk über die Verbindung seiner sportlichen Vergangenheit mit dem Militärdienst mit.
Im Podcast von Denis Bojko erzählte die "Dynamo"-Legende auch über die Arbeit mit Valerij Lobanowski, die goldene Saison 1998-1999 und die Wechsel zu "Tschornomorez" und "Wolyn".