Gedenktag der heroischen Studenten

Am 29. Januar wird in der Ukraine der Gedenktag der Helden von Kruti begangen – ein wichtiges historisches Datum, das die Unbeugsamkeit des ukrainischen Volkes und die Selbstaufopferung junger Verteidiger symbolisiert.

Im Jahr 1918 stoppten etwa 400 ukrainische Freiwillige – Studenten, Gymnasiasten und Militärschüler – nahe dem Bahnhof „Kruti" eine zahlenmäßig überlegene bolschewistische Armee, die Kiew erobern wollte.

Heldenmut junger Verteidiger

Unter den 500-600 ukrainischen Verteidigern waren 80 Freiwillige aus Nischyn, Studenten der Kiewer Universität, der Volksuniversität und Oberschüler. Sie hatten nur 16 Maschinengewehre und eine Kanone gegen eine viertausendköpfige bolschewistische Armee.

Die Schlacht dauerte über fünf Stunden. Trotz ungleicher Kräfte zeigten die ukrainischen Jugendlichen unglaubliche Tapferkeit und Heldenmut. 27-30 junge Helden wurden von den Bolschewiken nach der Gefangennahme erschossen.

Historische Bedeutung

Der Heldenmut von Kruti hatte enorme Bedeutung für die ukrainische Staatlichkeit. Ihr Widerstand ermöglichte es der ukrainischen Delegation, Zeit bei den Verhandlungen in Brest zu gewinnen und einen Friedensvertrag zu unterzeichnen.

Der bedeutende Dichter Pawlo Tytschyna widmete ihnen die bekannten Zeilen: „An der Askold-Grabstätte Begraben sie – Dreißig Märtyrer-Ukrainer, Ruhmreiche Junge..."

Heute inspiriert der Heldenmut der Helden von Kruti neue ukrainische Verteidiger im Kampf um die Unabhängigkeit des Staates.