USA erwägen harte Maßnahmen gegen das iranische Regime
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, erklärte seine Bereitschaft, entschlossene Maßnahmen gegen den Iran wegen der brutalen Niederschlagung von Protesten im Land zu ergreifen. Laut Quellen im Weißen Haus prüft die Verwaltung mehrere Szenarien zur Beeinflussung des iranischen Regimes.
Reaktionsmöglichkeiten
Nach Trumps Aussagen untersuchen die USA „mehrere sehr harte Optionen" zur Einflussnahme auf den Iran. Zu den möglichen Aktionen gehören Militärschläge, Cyberoperationen, Sanktionen und die Sicherstellung des Internetzugangs für Demonstranten.
„Das Militär beobachtet diese Situation, und wir erwägen einige sehr starke Optionen. Wir werden entschlossen handeln", sagte Trump zu Journalisten.
Situation im Iran
Die Proteste im Iran dauern seit dem 28. Dezember 2025 an. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist die Zahl der Todesopfer bereits auf über 500 gestiegen. Die Demonstrationen wurden ursprünglich durch die Wirtschaftskrise ausgelöst, entwickelten sich aber zu umfangreichen regierungsfeindlichen Protesten.
Trump betonte, dass die USA eingreifen und den Protestierenden helfen können, Freiheit zu erlangen, wenn das Regime weiterhin tödliche Gewalt anwendet.
Mögliche Konsequenzen
Im Weißen Haus erkennen sie die Risiken eines militärischen Eingriffs an. Ein Teil der Berater glaubt, dass Gewaltmaßnahmen einen Gegenteileffekt haben und zu einer Konsolidierung der Bevölkerung um die Regierung führen könnten.
Der Präsident kündigte auch mögliche Verhandlungen mit der iranischen Seite an und erwägt die Option, den Demonstranten über den Starlink-Dienst Zugang zum Satelliten-Internet zu ermöglichen.