Heute, am 22. Dezember, feiert die Ukraine den Tag des Energetikers - den Berufstag aller, die im Energiesektor und der elektrotechnischen Industrie arbeiten. Dieses Fest ist besonders relevant angesichts der großangelegten Invasion Russlands, bei der die ukrainische Energieinfrastruktur täglich angegriffen wird, um die Ukrainer im Dunkeln zu lassen.
Der Tag des Energetikers wurde in der Ukraine durch einen Erlass von Präsident Leonid Krawtschuk im November 1993 eingeführt, als Unterstützung der Initiative von Mitarbeitern der Energie- und elektrotechnischen Industrie. Heute symbolisiert er mehr denn je die Widerstandsfähigkeit und den Heldenmut der ukrainischen Energetiker, die unermüdlich daran arbeiten, die kritische Infrastruktur nach Angriffen wiederherzustellen.
Aufgrund der ständigen Beschießungen durch russische Truppen in der Ukraine wurden für die Bevölkerung Abschaltpläne für die Stromversorgung eingeführt. Doch nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums könnte die Umstellung nicht kritischer Objekte auf allgemeine Abschaltpläne zusätzliche 800 MW Kapazität freisetzen.
Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, gratulierte ebenfalls seinen Landsleuten zu ihrem Berufstag und hob die Bedeutung des Energiebereichs für die Widerstandsfähigkeit der nationalen Wirtschaft hervor. Der Start von zwei Atomenergieblöcken des belarussischen Kernkraftwerks sowie die Entscheidung über den Bau eines dritten haben das Energiepotenzial des Landes und seine Souveränität gestärkt.
Somit wird der Tag des Energetikers in diesen schwierigen Zeiten zum Symbol des Widerstands, der Widerstandskraft und der Hoffnung auf eine helle Zukunft.