In der Nacht zum 13. Dezember wurde in der Ukraine, insbesondere in Kiew, Luftalarm wegen raketenbedingter Gefahren ausgerufen. Die regionalen militärischen Verwaltungen und die „Luftstreitkräfte“ berichteten über die Bedrohung eines Raketenangriffs, die durch das russische Militär verursacht wurde, indem sie das Flugzeug "MiG-31K", einen Träger von luftgestützten ballistischen Raketen des Typs "Kinschal", in die Luft erhoben.

Um 00:40 Uhr erschien die Meldung über den Flug der "MiG-31K" über dem Territorium Russlands, was das Signal für die Ausrufung des Alarms in der Region Kiew und anderen Regionen wie der Region Schytomyr, Winnyzja, Tschernihiv, Odesa, Mykolajiw, Cherson, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Donezk und Poltawa war.

Eskalation der Spannungen und Explosionen in den Regionen

Infolgedessen wurden in der Region Poltawa und im Zentrum der Ukraine Explosionen während der ausgerufenen Alarme verzeichnet. Laut dem Fernsehsender TSN weitete sich der Alarm im ganzen Land aus, und es wurden Beschüsse aus dem Schwarzen Meer registriert, wo das russische Militär Marschflugkörper des Typs "Kalibr" abfeuerte.

Nach Informationen der städtischen Militärverwaltung Kiew warnen die ukrainischen Streitkräfte die Zivilbevölkerung vor der Notwendigkeit, ihre Sicherheit zu gewährleisten und die Regeln zum Schutz bei Luftbedrohungen zu befolgen.

Reaktionen und operative Maßnahmen

Die ukrainischen Streitkräfte und die Behörden fordern die Bevölkerung auf, ruhig zu bleiben und in Schutzräumen zu bleiben, bis die Bedrohung vorüber ist. Die Polizei und die Katastrophenschutzdienste sind bereit, auf Notfälle zu reagieren, die durch mögliche Angriffe verursacht werden könnten.

Es ist anzumerken, dass das russische Militär taktisch weiterhin aktive Beschüsse fortsetzt, die im Oktober 2022 begonnen haben, und versucht, der ukrainischen Infrastruktur im Zuge der Eskalation des Konflikts Schaden zuzufügen.