Russische Truppen haben in der Nacht zum 30. Dezember erneut die Energieinfrastruktur der Ukraine angegriffen, wodurch über 75.000 Verbraucher ohne Elektrizität blieben.

Laut der stellvertretenden Energieministerin Olga Juchymtschuk wurden die Regionen Tschernihiw, Charkiw und Sumy betroffen. Insbesondere in der Region Tschernihiw sind mehr als 75.000 Verbraucher ohne Strom.

Ausmaß der Schäden

„Ein Teil der Energieobjekte wurde vom Feind mehrfach angegriffen, wobei der Beschädigungsgrad in den Regionen variiert", erklärte die Beamtin. Aufgrund umfangreicher Zerstörungen ist es derzeit nicht möglich, zu stündlichen Abschaltungsplänen im linken Ufer Kiews und in einigen Bezirken der Gebiete Kiew und Odessa zurückzukehren.

Arbeit der Energiewerke

„Ukrenergo" teilt mit, dass Fachleute rund um die Uhr arbeiten, um die Folgen der Angriffe schnellstmöglich zu beseitigen. Das Unternehmen ruft die Bevölkerung auf, Strom sparsam zu verbrauchen.

Zur Erinnerung: Seit Beginn der Invasion haben russische Truppen 4.500 Mal Objekte der ukrainischen Energieinfrastruktur angegriffen.