Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte während der vom Kreml organisierten „Direktlinie“, dass er sich nicht für den Tod von Menschen in der Ukraine verantwortlich fühlt. Diese Aussage rief große Empörung und Resonanz in der Welt hervor.

Während der Fragerunde mit Journalisten bemerkte Putin zynisch, dass Russland angeblich nicht den Krieg gegen die Ukraine begonnen hat und daher seiner Meinung nach „nicht für den Tod von Menschen verantwortlich ist“. Diese Worte waren eine Antwort auf die Frage nach der Ablehnung der Friedensvorschläge des US-Präsidenten Donald Trump.

Der US-Präsident Donald Trump erklärte zuvor, dass die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine „nahe an einem Ergebnis“ seien. Putin jedoch äußerte, dass er keine Bereitschaft der Ukraine zur Beendigung des Krieges sehe, da Kiew nicht bereit sei, über Gebiete zu diskutieren.

Putin wiederholte die Parolen des Kremls über den „Staatsstreich“ in der Ukraine 2014 und über die „unerfüllten“ Minsker Abkommen. Er erklärte zudem, dass Truppen eingesetzt wurden, um den Krieg zu beenden, den das Kiewer Regime mit Unterstützung westlicher Länder begonnen habe. Die Presse bemerkt, dass Putin auch die Handlungen Europas verurteilte und die NATO der Ungerechtigkeit gegenüber Russland beschuldigte.

Diese Worte fielen vor dem Hintergrund von Putins Erklärung zur Verhandlungsbereitschaft und Kompromissfähigkeit im Rahmen des Friedensplans von Trump, dem er nach eigenen Angaben bereits auf dem Gipfel in Anchorage im August zugestimmt hatte.

Die Situation bleibt angespannt, und die Weltgemeinschaft äußert weiterhin ihre Besorgnis über die russischen Handlungen in der Ukraine.