Das «Franko-Theater» in Kiew feierte den Abschluss der Aufführung von «Peer Gynt» mit einer Benefizveranstaltung, bei der 2 Millionen UAH zur Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine gesammelt wurden. Die Initiative wurde durch den Erlös aus dem Ticketverkauf und einer Auktion unterstützt, die während der letzten Aufführung am 14. Dezember stattfand.

Die Inszenierung des Regisseurs Iwan Uriwskyj, inspiriert von Henrik Ibsens dramatischem Gedicht aus dem Jahr 1867, debütierte im April 2021 auf der Bühne des Flaggschiff-Theaters. Das Projekt ist dem Gedenken an herausragende ukrainische Theaterschaffende gewidmet - dem Regisseur Serhij Danchenko und dem Schauspieler Bohdan Stupka, die beide davon träumten, dieses Werk auf der Theaterbühne zu inszenieren.

Die Abschiedsvorstellung war einzigartig durch die gleichzeitige Teilnahme beider Schauspielerensembles, die in verschiedenen Jahren beteiligt waren. Die Gäste konnten bekannte ukrainische Schauspieler auf der Bühne sehen, darunter Natalija Sumska, Ostap Stupka, Olena Chochlatkina, Oleksandr Formantschuk und andere.

Die gesammelten Mittel werden in das Projekt «Dronopad» fließen, das zur Stärkung der Verteidigung des ukrainischen Himmels gegen feindliche Drohnen geplant ist. Das Geld wird für den Kauf von Abfangflugzeugen für die 10. Gebirgssturmbrigade «Edelweiss» verwendet.

Der Generaldirektor des «Franko-Theaters» bemerkte: «Peer Gynt verabschiedet sich, und die Kunst arbeitet weiter für den Sieg». Dieser umfassende Kunstabend unterstrich erneut die Bedeutung kultureller Initiativen in Zeiten des Krieges und zeigte die Kraft der Vereinigung von Künstlern und Zuschauern um ein gemeinsames Ziel.