Bei der Sitzung des Kyivischen Berufungsgerichts erklärte der Geschäftsmann Ihor Kolomoiskyi, dass es einen gescheiterten Attentatsversuch auf Timur Mindič gegeben habe, der in den Ermittlungen des Nationalen Antikorruptionsbüros (NAKO) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SASP) verwickelt ist, und der in Israel stattfand.

Kolomoiskyi berichtete, dass das Attentat am 28. des Monats stattfand. „Wissen Sie über Mindič Bescheid? Der Attentatsversuch war in Israel. Die Täter sind festgenommen“, bemerkte er und fügte hinzu, dass bei dem Vorfall eine Hausangestellte verletzt wurde, die zum Glück überlebt hat.

Kontext des Falls Mindič

Laut den Ermittlungen entdeckte das NAKO am 10. November 2025 im Rahmen der Sonderoperation „Midas“ ein großangelegtes Korruptionsschema zur Veruntreuung von Mitteln im Energiesektor, das mit dem staatlichen Unternehmen „Energoatom“ in Verbindung steht. Während der Ermittlungen wurden fünf von sieben Verdächtigen im Fall festgenommen, darunter Timur Mindič, der als Organisator einer kriminellen Organisation gilt.

Es wird erwartet, dass Kolomoiskyi bei den nächsten Sitzungen weitere Informationen über den Attentatsversuch bereitstellt und die Einzelheiten erläutert. Wie berichtet wurde, hatte Mindič die israelische Staatsbürgerschaft, was seine Flucht aus dem Land während der Ermittlungen erleichterte.

Dieser Vorfall ist ein weiteres Zeichen für die instabile Situation im Zusammenhang mit Korruptionsfällen, die weiterhin sowohl ukrainische als auch internationale Medien interessieren.