Kiew im Herbst – eine Stadt, in der selbst vertraute Wege anders erscheinen. Die Blätter fallen wie ein goldener Regen, die Luft ist erfüllt mit dem Aroma von Kaffee aus gemütlichen Cafés und dem Duft von nassen Kastanien. Eine ausgezeichnete Zeit für Spaziergänge in den Herbstparks.
Botanischer Garten der NUBiP der Ukraine
Wo: Helden der Verteidigung Straße, 2a
Quelle: UkrainaDas
Wann? Nur am Werktag geöffnet.
Wie viel? Kostenlos.
Der Botanische Garten der Nationalen Universität für Biowissenschaften und Naturressourcennutzung der Ukraine erstreckt sich über mehr als 130 Hektar. Hier sind Tausende von Pflanzenarten aus der ganzen Welt vertreten: von exotischen Bäumen bis hin zu gewöhnlichen ukrainischen Eichen und Ahornbäumen.

Der Herbst in diesem Park ist eine wahre Symphonie der Farbtöne. Vom gelben und roten Laub bedeckte Wege, weitläufige Eichen, die majestätische Korridore bilden, und gemütliche Lichtungen, die es ermöglichen, eins mit der Natur zu werden. Von hier aus hat man einen bezaubernden Blick auf den Goloseevsky-Wald, der dem Spaziergang besonderen Charme verleiht.

Im Botanischen Garten können Sie thematische Zonen besuchen, in denen sich ein Dendrologischer Garten, ein Rosengarten und ein Japanischer Garten befinden. Dies ist ein hervorragender Ort für herbstliche Fotoshootings und auch ideal zur Vogelbeobachtung, während sich die Vögel auf den Winter vorbereiten.
Daher ist dieser Ort ideal für diejenigen, die dem Lärm der Stadt entfliehen, aber dennoch in der Hauptstadt bleiben möchten.
Die Villa von Bilskyy (Datscha von Chruschtschow)
Wo: Herzenstraße, 14, Eingang von der Maiboroda-Straße

Dieser Park ist nicht so bekannt wie andere touristische Ziele, und genau das macht ihn besonders. Die Villa von Bilskyy ist ein Beispiel für die alte Kiewer Architektur, die inmitten moderner Gebäude überlebt hat. Im Volksmund wird sie „Datscha von Chruschtschow“ genannt, obwohl die Geschichte dieses Ortes viel tiefgründiger und interessanter ist.

Die herbstliche Atmosphäre der Villa ist eine Mischung aus Ruhe, Alter und einem Hauch von Geheimnis. Enge Wege, alte Bäume und Gebäude aus der Vergangenheit erwecken den Eindruck, dass man in eine andere Epoche eingetreten ist. Hier ist es immer ruhig, und selbst an den Wochenenden gibt es nicht viele Besucher.

Hier kann man gemütlich die Wege entlang schlendern und sich Kiew vor hundert Jahren vorstellen, sowie einige stimmungsvolle Fotos im Retro-Stil machen;
Dies ist ein Park für diejenigen, die nicht nach lauten Vergnügungen suchen, sondern nach Ruhe und einem besonderen Gefühl von „anderem Kiew“.
Pyrogiv
Wo: Akademiker Tronkstraße, 1
Wie viel? 150 UAH

Pyrogiv ist das größte Freiluftmuseum in der Ukraine und eines der farbenfrohsten in Europa. Seine Fläche umfasst mehr als 150 Hektar, wo Architektur und Lebensweise verschiedener Regionen der Ukraine versammelt sind. Es ist nicht nur ein Museum, sondern ein echtes lebendiges Dorf mit alten Hütten, Mühlen und Kirchen.

Im Herbst herrscht hier der Duft von frisch gemähtem Heu, Äpfeln und warmem Brot aus der Koliba. Alte Windmühlen stehen vor den goldenen Feldern, während strohgedeckte Hütten mit Ahornblättern bedeckt sind. Zu dieser Zeit ist es hier besonders gemütlich: Man möchte lange spazieren gehen, die kleinen Häuser betreten, den Erzählungen der Führer lauschen oder einfach die Stille genießen.

Beim Spaziergang durch Pyrogiv kann man jede Zone (Polissja, Podillja, Karpaten und andere) besuchen und traditionelle ukrainische Gerichte in den lokalen Kolibas probieren. Es lohnt sich auch, die herbstlichen Märkte und Festivals zu besuchen. Dieser Ort wird nicht nur malerische Landschaften bieten, sondern auch das Gefühl eines tiefen Verbindung zur ukrainischen Kultur.
Kytaiiv
Kiewer Straße, 32

Kytaiiv ist einer der geheimnisvollsten und charmantesten Orte in Kiew. Es handelt sich um ein historisch-naturwissenschaftliches Ensemble mit Seen, Hügeln und Höhlen. Hier befindet sich ein altes Kloster, und der Park wird oft als „kleine Lavra“ bezeichnet.

Der Herbst in Kytaiiv ist Harmonie von Natur und Spiritualität. Das Wasser in den Seen spiegelt die Farben des Waldes wider: Gelb, Rot und Grün. In der Stille kann man nur das Rascheln der Blätter und die Glocken des Klosters hören. Die Atmosphäre hier ist so friedlich, dass viele Menschen genau für Meditation oder einsame Spaziergänge kommen.

In diesem Freiluftmuseum mit Klostergärten kann man wunderbar um die Seen spazieren und die Ausblicke genießen, alte Höhlen und Klosteranbauten besuchen. Zudem gibt es hier unglaubliche Landschaften für Fotoshootings.
Dies ist der perfekte Ort, um einen Spaziergang mit spiritueller Erholung zu verbinden.
Park „Puschcha-Wodyzja“
Fedor Maksymenko Straße, 21

Puschcha-Wodyzja ist eine grüne Perle im Nordwesten von Kiew. Sie ist berühmt für ihre Kiefernwälder, Seen und die berühmte Straßenbahn Nr. 12, die mitten durch die Bäume fährt.

Im Herbst wird Puschcha-Wodyzja märchenhaft: das grüne Kiefernbäume kontrastieren mit dem gelb-roten Laub von Birken und Ahornbäumen, während die ruhigen Seen die Farben der Natur widerspiegeln. Dies ist der ideale Ort für ausgedehnte Spaziergänge, Radtouren oder einen kurzen Wanderausflug mit einem Rucksack. Das Gebiet ist so groß, dass jeder seinen eigenen ruhigen Platz zur Erholung finden kann.

Die Besucher des Parks können mit der legendären Straßenbahn fahren, die selbst ein touristisches Wahrzeichen ist, um die Seen spazieren und Fotos von goldenen Spiegelungen machen. Oder einfach einen Thermobecher mit Kaffee mitnehmen und einige Stunden an der frischen Kieferluft verbringen.
Mamaiewa Sloboda
Wo: Michail Donz-Straße, 2
Wie viel? Eintritt 200 UAH

Mamaiewa Sloboda ist nicht nur ein Park, sondern auch ein ethnografisches Ensemble, das das Leben der Kosaken-Ukraine des 17. und 18. Jahrhunderts nachbildet. Auf einem Gelände von mehr als 9 Hektar kann man traditionelle Hütten, eine hölzerne Kirche, eine Mühle, eine Schmiede und sogar eine Kosakenhütte sehen.

Im Herbst erlangt die Sloboda besonderen Charme: die weißen Wände der Hütten kontrastieren mit dem goldenen Laub der Gärten, während die hölzernen Gebäude an die Seiten der ukrainischen Chroniken erinnern. Hier kann man sich leicht vorstellen, wie einst die Kosaken lebten – arbeiteten, feierten und ihre Bräuche bewahrten.
Mamaiewa Sloboda ist ein Ort, an dem man durch das Gelände schlendern kann, die Hütten besuchen und dort Borschtsch oder Wareniki in einer authentischen Gaststätte probieren kann. Auch die Teilnahme an Meisterklassen ist interessant. Oft treten im Herbst Folkloregruppierungen im Park auf. Hier wird der Spaziergang also von Vielfalt geprägt.
Feofanija
Wo: Akademiker Lebedew Straße, 32
Wie viel: Eintritt 80 UAH

Feofanija ist einer der malerischsten Parks Kiews, der Natur, Geschichte und Spiritualität vereint. Hier gibt es große Seen mit Brücken, gepflegte Alleen, Lichtungen zum Entspannen und die majestätische Kathedrale des Heiligen Panteleimon, die von jedem Punkt des Parks sichtbar ist.

Der Herbst in Feofanija ist eine wahre Farbenpalette. Die Bäume wechseln von grün zu purpurrot, und die Sonnenstrahlen spiegeln sich im Wasser. Die Atmosphäre ist sehr ruhig: Hier kann man angenehm mit der Familie spazieren, Rad fahren oder einfach am Ufer sitzen und beobachten, wie die Kirche sich im See spiegelt.
Für diejenigen, die einen ruhigen Aufenthalt schätzen, ist dies der perfekte Ort, um durch die Hauptalleen zur Kathedrale des Heiligen Panteleimon zu spazieren und den Sonnenuntergang am Wasser zu fotografieren.
Park „Natalka“

Park „Natalka“ ist ein recht moderner und gepflegter öffentlicher Raum in Obolon, der zu einem leuchtenden Symbol des erneuerten Kiews geworden ist. Er liegt am Ufer des Dnipro, von dessen Gelände aus sich beeindruckende Ausblicke auf den Fluss und die linke Uferseite der Hauptstadt bieten.

Im Herbst verwandelt sich Natalka in den idealen Ort zur Erholung: die Wege sind mit goldenen Blättern bedeckt, die Luft ist erfüllt mit der Frische des Dnipro, und die Ausblicke werden besonders sanft. Hier sind immer viele Familien mit Kindern, Radfahrer und Menschen, die einfach mit Kaffee spazieren gehen.

Nach dem Besuch des Parks kann man am Ufer spazieren gehen und Fotos mit Blick auf den Dnipro machen, mit dem Fahrrad oder Roller auf den gepflegten Wegen fahren und den Sonnenuntergang auf einer Bank am Wasser beobachten.
Der Herbst in Kiew ist die Zeit, in der jeder Park seinen eigenen Charme erhält: von der Stille alter Villen bis hin zu majestätischen Panoramablicken über den Dnipro. Wählen Sie einen Ort nach Ihrem Geschmack und genießen Sie die Schönheit der goldenen Jahreszeit.