Heute machte der ukrainische Skeletonfahrer Wladislaw Geraskewitsch eine wichtige Erklärung zum Verbot der Verwendung des "Gedenkhelms" bei den Winter-Olympischen Spielen 2026. In seiner Videobotschaft auf Instagram forderte er das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, das Verbot aufzuheben, das eine breite Diskussion und Empörung ausgelöst hat.
Geraskewitsch betonte, dass er keine Eskalation des Konflikts mit dem IOC wünschte, aber eine Überprüfung ihrer Entscheidungen verlangt. "Ich wollte niemals einen Skandal mit dem IOC und habe es auch nicht geschaffen. Das IOC hat dies durch seine Interpretation der Regeln geschaffen, die viele als diskriminierend empfinden", sagte der Athlet.
Gründe für den Konflikt
Der Athlet trägt einen Helm, auf dem mehr als 20 ukrainische Sportler abgebildet sind, die aufgrund des durch die russische Aggression verursachten Krieges ums Leben gekommen sind. Mit seinem Auftritt bei den Olympischen Spielen 2026 möchte Geraskewitsch die Aufmerksamkeit auf das Gedenken der Gefallenen lenken und die ukrainischen Sportler unterstützen.
Es sei erwähnt, dass Geraskewitsch zuvor versucht hatte, eine Genehmigung für die Teilnahme an Wettbewerben mit dem "Gedenkhelm" zu erhalten, jedoch eine Ablehnung erhielt. Das IOC schlug als Alternative vor, ein schwarzes Armband oder Band zu tragen, jedoch stimmte der Athlet dieser Entscheidung nicht zu.
Unterstützung für ukrainische Sportler
Die Erklärung von Wladislaw Geraskewitsch erhielt Unterstützung von mehreren bedeutenden Ukrainern, darunter dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj. In seinem Kommentar betonte Selenskyj die Wichtigkeit, der Gefallenen zu gedenken, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Doppelstandards im Umgang mit Vertretern verschiedener Länder bei den Olympischen Spielen.
Die Olympischen Spiele 2026 finden in den italienischen Städten Mailand und Cortina d'Ampezzo vom 6. bis 22. Februar statt, und die Wettkämpfe im Skeleton beginnen am 12. Februar.
Geraskewitsch fasste zusammen, dass er nicht in der Lage sei, nachzugeben, da dies Konsequenzen für den gesamten ukrainischen Sport haben würde: "Jeder Protest eines Sportlers kann jetzt sofort bestraft werden."