Am 5. Februar 2026 wurde in Lwiw Luftalarm ausgelöst, nachdem eine Drohne des Typs „Shahed“ die Stadt angegriffen hatte. Laut den Berichten von Beamten wurde die Drohne von den russischen Besatzern aus Richtung Wolyn gestartet, doch dank des koordinierten Handelns der lokalen mobilen Feuergruppe wurde die Drohne zerstört.

Der Angriff begann nach 16:00 Uhr, und schon wenige Minuten später hörten die Lwiwer die Geräusche von Explosionen. Laut Informationen von Andrij Sadowyi, dem Bürgermeister von Lwiw, war der Angriff auf ein Objekt der kritischen Infrastruktur gerichtet, aber zum Glück wurde niemand verletzt und es wurden keine gravierenden Schäden festgestellt.

Außerdem bestätigte Wolodymyr Kozytskyi, der Leiter der Lwiwer Oblastverwaltung, dass die Drohne versuchte, die Energieinfrastruktur zu treffen. Er rief die lokalen Gemeinschaften zur Zusammenarbeit auf, um Maßnahmen zur Luftabwehr zu unterstützen: „Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um den Luftraum über Lwiw zu sichern“, bemerkte Kozytskyi.

Nach dem Angriff fielen Trümmer der Drohne in der Nähe einer Umspannstation im Dorf Pidhirtsi, was zu geringfügigen Schäden führte, jedoch gab es laut Informationen des Landschutzdepartements der Lwiwer Oblastverwaltung keine Brände und keine Verletzten.

Dieser Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund verstärkter Drohnenangriffe auf das Gebiet von Lwiw und erinnert die Bewohner an die ständige Gefahr, die der Region im Krieg droht.