Am Abend des 27. Januar führte Litauen einen Einsatz durch, der darauf abzielte, Schmuggel-Luftballons zu entdecken, die aus Weißrussland kamen. Der Leiter des Nationalen Krisenmanagementzentrums (NKVC) Vytautas Vaitkauskas charakterisierte diese Operation als die "intensivste" im Jahr 2026.
Quelle: Vaitkauskas berichtete darüber in einem Interview mit LRT am 28. Januar, wie Europäische Wahrheit anmerkt.
Details: Laut Vaitkauskas wurden bis zum Morgen des 28. Januar acht Schmuggel-Luftballons entdeckt, vier Personen festgenommen und Reste mehrerer Ballons gefunden.
Aufgrund dieser Vorfälle wurde der internationale Flughafen Vilnius am Abend des 27. Januar dreimal geschlossen, was über 1700 Passagiere betraf.
"Diese Nacht war definitiv die intensivste des gesamten Jahres; unsere Radare registrierten 42 Vorfälle", bemerkte er.
Vaitkauskas berichtete auch, dass litauische Radare seit Beginn des Jahres 2026 bereits sechs Mal Schmuggel-Luftballons entdeckt haben.
"Natürlich waren diese Zahlen nicht so hoch wie in der vergangenen Nacht; normalerweise wurden etwa zehn Vorfälle registriert, was die Sicherheit unseres Luftraums nicht beeinträchtigte. Aber die vergangene Nacht war außergewöhnlich, was zur Schließung des Flughafens führte", fügte er hinzu.
Erinnern wir uns, dass die litauische Regierung am 9. Dezember 2025 den Ausnahmezustand im Land ausrief wegen der Schmuggel-Meteosonden aus Weißrussland, die ständig den Luftraum Litauens verletzen und den normalen Betrieb des Flughafens Vilnius gefährden.
Der Gesandte des US-Präsidenten John Cole erklärte am 13. Dezember, dass der selbsternannte Präsident Weißrusslands Alexander Lukaschenko versprochen habe, die Flüge der Meteosonden von Weißrussland nach Litauen zu stoppen.
Es wurde auch berichtet, dass Litauen zugestimmt hat, einen Sondergesandten nach Weißrussland zu entsenden, um über das Problem mit den Meteorballons zu verhandeln.