In einem Kiewer Krankenhaus starb eine Frau, die bei dem russischen Drohnenangriff am 23. Dezember Splitterverletzungen am Kopf erlitten hatte. Dies teilte die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft mit.

Die Verletzte befand sich nach dem Vorfall in kritischem Zustand im Krankenhaus, nachdem Drohnentrümmer in der Nähe eines Wohnhauses im Bezirk Swjatoschinski niedergegangen waren. Infolge der erlittenen Verletzungen starb die Frau in der medizinischen Einrichtung.

Fünf Verletzte beim Angriff vom 23. Dezember

Zur Erinnerung: Bei dem morgendlichen Angriff auf Kiew am 23. Dezember wurden im Bezirk Swjatoschinski fünf Menschen verletzt, darunter ein Kind. Der Zustand eines der Opfer war kritisch — genau diese Frau starb später im Krankenhaus.

Neuer Angriff in der Weihnachtsnacht

In der Nacht zum 25. Dezember griff das Aggressorland Russland die Ukraine erneut mit einem massiven Drohnenangriff an. Insgesamt feuerte der Feind 131 Kampfdrohnen der Typen "Schahed", "Gerbera" und anderer Typen ab.

Die Luftabwehrkräfte zerstörten 106 feindliche Drohnen. In der Region Kiew waren Explosionsgeräusche zu hören — die Luftabwehr arbeitete und vernichtete feindliche Drohnen.

Luftalarm im ganzen Land

Die ukrainischen Luftstreitkräfte warnten vor der Bewegung von Drohnen aus dem Süden der Region Tschernihiw in Richtung Kiew und Boryspil. Eine der Drohnen änderte ihren Kurs in Richtung Wyschhorod und der Hauptstadt.

Neben der Region Kiew ertönten Sirenen in den Regionen Odessa, Mykolajiw, Saporischschja, Dnipropetrowsk, Donezk, Charkiw und Tschernihiw.

Die Kiewer und Bewohner der Region wurden aufgerufen, sich in Schutzräumen aufzuhalten, bis der Luftalarm beendet ist, und die Informationsstille zu wahren — keine Aufnahmen der Militärarbeit zu machen oder im Netz zu verbreiten.