In der Region Riwne haben die Energieversorger die Stromversorgung für 300.000 Verbraucher vollständig wiederhergestellt, die nach dem massiven russischen Angriff vom 23. Dezember ohne Strom waren. Dies teilte der Leiter der Regionalverwaltung Riwne, Alexander Kowal, mit.

Folgen des russischen Angriffs

Am Dienstagmorgen griff der Feind ein Energieobjekt in der Region Riwne an. Infolge des Angriffs blieben etwa 300.000 Abnehmer ohne Strom. Neben der Energieinfrastruktur wurden auch zivile Objekte beschädigt:

  • 2 Wohngebäude
  • 3 Wirtschaftsgebäude
  • 3 Personenkraftwagen

Glücklicherweise gab es keine Verletzten unter der Bevölkerung.

Schnelle Wiederherstellung des Energiesystems

Die Energieversorger arbeiteten im verstärkten Modus an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Objekte der kritischen Infrastruktur wechselten zu alternativen Stromquellen. Um 12:17 Uhr meldete Alexander Kowal die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung in der Region.

"Die Energieversorger haben die Stromversorgung in der Region Riwne nach dem feindlichen Angriff vollständig wiederhergestellt. Ich danke ihnen für ihren Professionalismus und ihre Hingabe", bemerkte der Leiter der Regionalverwaltung.

Stundenweise Abschaltpläne

Trotz der Wiederherstellung der Versorgung werden aufgrund der komplexen Situation im Energiesystem des Landes in der Region stundenweise Abschaltpläne eingeführt. Von 12:00 bis 16:00 Uhr bleiben die Untergruppen 1.1, 1.2, 2.1, 2.2 ohne Strom. Pläne für andere Untergruppen werden noch erstellt.

Beseitigung der Folgen

Am Ort des Geschehens arbeiten Vertreter der Sicherheits- und Verteidigungskräfte sowie anderer Dienste. Die Fenster in den betroffenen Wohnungen sollen im Laufe des Tages wiederhergestellt werden. Dies war der neunte massive Angriff Russlands auf die ukrainische Energieversorgung seit Jahresbeginn.