Am 25. November starb an der Front während einer Kampfmission die 25-jährige Künstlerin, Designerin und Freiwillige der Aufklärungseinheit „Barrakuda“, Miroslava „Akira“ Koptscha. Ihr Tod ist ein großer Verlust für ihre Kollegen und Angehörigen.
Miroslava Koptscha diente in der Einheit „Barrakuda“ und wurde als talentierte Künstlerin ausgezeichnet, die mit verschiedenen grafischen Techniken wie Radierung, Monotypie und Kartongravur arbeitete. In ihren Werken erforschte sie Themen der weiblichen Körperlichkeit, des Gedächtnisses und des Bildes. Ihre Debüt-Einzelausstellung „Konstruktion“, die 2021 in ihrer Heimat Berezhany stattfand, zeigte die Tiefe ihrer Kreativität.
Traurige Nachricht für Kollegen und Freunde
Zusammen mit Miroslava starb ihr Kamerad Artur Wiltschinski, bekannt unter dem Rufnamen „Strahl“. Beide dienten am Himmel über der Ukraine und schützten ihr Land. In der Mitteilung der Einheit heißt es: „Während der Kampfhandlungen starben unser Bruder Strahl und unsere Schwester Akira. Sie waren lichte und aufrichtige Menschen. Würdige Ukrainer. Für uns ist es eine große Ehre, mit euch in einem Verband zu dienen.“ Diese Worte spiegeln tiefes Mitgefühl und Dankbarkeit für ihren Dienst wider.
Neben ihrem Dienst in der „Barrakuda“ war Miroslava auch an der Entwicklung der visuellen Präsentation des Waffen-Tunings für die Firma „Kruk“ beteiligt, wo sie mit Artur Wiltschinski zusammenarbeitete. Beide zeigten ihr Engagement für die Sache und leisteten einen erheblichen Beitrag zur Tätigkeit des Unternehmens.
Kreativität, die Spuren hinterlässt
Nach Informationen nahm Miroslava an vielen Ausstellungen in der Ukraine und im Ausland sowie an kreativen Kooperationen teil. Ihre Arbeiten zeichneten sich durch Intuition und Tiefe aus und zogen die Aufmerksamkeit vieler Kunstliebhaber auf sich.
Das Magazin „Detektor Media“ spricht den Angehörigen und Freunden von Miroslava Koptscha und Artur Wiltschinski sein aufrichtiges Beileid aus. Der Verlust solch herausragender Persönlichkeiten, die ihrem Land dienten und die Welt zu einem besseren Ort machen wollten, ist ein großer Schlag für die gesamte Gemeinschaft.