Kirchlicher Feiertag und Volkstraditionen am 21. Januar
Heute, am 21. Januar, ehren orthodoxe Gläubige das Andenken an den heiligen Maximus Confessor - einen herausragenden christlichen Heiligen, der spirituelle Tapferkeit und Glaubensfestigkeit verkörpert.
Leben des Heiligen Maximus
Der heilige Maximus wurde um 580 in Konstantinopel geboren. Nach seiner hervorragenden Ausbildung arbeitete er zunächst als erster Sekretär des byzantinischen Kaisers Heraklius. Das Hofleben reizte ihn jedoch nicht, und er beschloss, sich dem Mönchtum zu widmen.
Spirituelle Heldentat
Maximus wurde ein bekannter Theologe, der sich aktiv gegen die Häresien des Monophysitismus und Monotheletismus wandte. Selbst nach grausamen Foltern, insbesondere nach der Verstümmelung seiner Zunge und seiner rechten Hand, widerrief er nicht seine Überzeugungen.
Volkstraditionen des Maximus-Tages
Im Volksglauben hat dieser Tag besondere Traditionen. Es wird angenommen, dass es am 21. Januar wichtig ist, eine gute Tat zu vollbringen, da eine Verweigerung der Hilfe Unglück bringen kann.
Interessant ist der alte Brauch zur Stärkung der Familienbeziehungen: Ehepartner gingen nach draußen, schüttelten den Schnee von den Bäumen und sprachen: "Was Gott vereint hat, kann kein Mensch trennen".
Internationale Feiertage des Tages
Neben dem kirchlichen Feiertag wird am 21. Januar auch der Internationale Tag der Umarmungen, der Tag der Jogginghosen und der Internationale Tag der Kinderfreude begangen.
Volkssagenzeichen
Nach traditionellen Überlieferungen kann man an diesem Tag das Wetter und die zukünftige Ernte vorhersagen. Zum Beispiel kündigt ein klarer Himmel Frost an, und ein heller Stern einen Temperaturrückgang.