In der Nacht zum 25. November kam es in Kiew zu Unterbrechungen der Energie- und Wasserversorgung aufgrund eines massiven Raketenschlags seitens der Russischen Föderation. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, berichtete, dass in einzelnen Stadtteilen Probleme mit den Energieressourcen festgestellt wurden.
Ein großflächiger Luftalarm wurde in der gesamten Ukraine ausgerufen, nachdem mehrere mächtige Explosionen in der Hauptstadt zu hören waren. Laut den „Luftstreitkräften der Ukraine“ wurden die Raketenangriffe aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres durchgeführt, wobei Raketen des Typs „Kalibr“ eingesetzt wurden. Bürgermeister Klitschko erklärte in seiner Nachricht über Telegram: „In einigen Stadtteilen der Hauptstadt gibt es Unterbrechungen der Energie- und Wasserversorgung“.
Umstände des Angriffs
Zeugen berichteten von einer Veränderung des Geräuschs in der Luft, und der Leiter der Militärverwaltung der Stadt Kiew, Timur Tkachенко, fügte hinzu, dass feindliche Drohnen und Marschflugkörper über der Hauptstadt festgestellt wurden. Es wurde festgestellt, dass die Warnsignale über die Raketenstarts in Echtzeit eingingen.
Bereits um 01:30 am 25. November bestand eine Bedrohung durch schnelle Ziele, die sich in Richtung Kiew bewegten. Den Menschen in der Hauptstadt wurde geraten, sich dringend in Schutzräume zu begeben, während Sicherheitsdienste und kommunale Dienste in Bereitschaft waren.
Erste Folgen
Um 01:50 berichtete Klitschko von Trümmern einer Rakete, die in ein Wohngebäude in Pechersk eingeschlagen waren, wo ein Brand ausbrach. Die Einsatzkräfte waren bereits zur Unglücksstelle unterwegs, um die Folgen des Angriffs zu beseitigen.
Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskyj, rief die Bürger dazu auf, alle Sicherheitsmaßnahmen während Situationen, die mit Luftalarmen verbunden sind, zu beachten. In den Lebensmittelwarteschlangen in den Hauptstadt-Supermärkten verbreiteten sich Nachrichten über Alarme und Drohnenstarts, was zu Panik unter der Bevölkerung führte.
Insgesamt bleibt die Situation in Kiew angespannt, die Dienste arbeiten daran, die Folgen des Raketenangriffs zu beseitigen und die Wasser- und Energieversorgung zu stabilisieren.