Heute, am 5. Dezember, wird im orthodoxen Kalender der Gedenktag des heiligen und ehrwürdigen Savva Oswjaschennij gefeiert. Dieser Heilige, aus Syrien stammend, lebte im 5. Jahrhundert und wurde einer der ersten Organisatoren des mönchischen Lebens in Palästina. Savva Oswjaschennij gründete das berühmte Kloster des heiligen Savva bei Jerusalem, das zu einem wichtigen spirituellen Zentrum wurde.
Es wird angemerkt, dass dieses Fest in orthodoxen Kreisen besonders geehrt wird und den Gläubigen empfohlen wird, für Gesundheit und Wohlergehen zu beten.
Traditionen und Volksvorzeichen
Der 5. Dezember gilt als wichtiger Tag im Volkskalender, auch weil er Männern nicht empfiehlt, neue Vorhaben zu beginnen. Laut den Volksvorzeichen ist alles, was an diesem Tag beginnt, vermutlich nicht erfolgreich. Daher sollte man sich von jeglichen neuen Unternehmungen fernhalten.
Dieser Tag wird als günstig für Verlobungen angesehen – man glaubt, dass eine zu diesem Zeitpunkt geschlossene Ehe stark und glücklich sein wird. Den Vorzeichen zufolge, wenn morgens Raben oder Krähen auf den Spitzen der Bäume sitzen und krächzen, deutet dies darauf hin, dass man mit Schneetreiben und Frost rechnen sollte. Wenn es am 5. Dezember warm ist, kann das bedeuten, dass der Winter lang und schneereich wird.
Was man nicht tun sollte
- Keine neuen Vorhaben beginnen, da dies zu Misserfolg führen kann.
- Niemandem, der Hilfe benötigt, eine Ablehnung geben, da dies als Unglück für die Zukunft gilt.
Die Feier dieses Tages ist nicht nur Tradition, sondern auch eine Gelegenheit, in die Spiritualität einzutauchen und das Andenken an den großen Heiligen zu ehren, der für seine Demut, seinen Glauben und seine Hingabe an Gott verehrt wird.