Am 24. Dezember, an Heiligabend, führten russische Besatzer einen Raketenangriff auf Tscherkassy durch, bei dem die Heldenallee und der städtische Friedhof beschädigt wurden. Eine Person wurde verletzt.

Nach Informationen des Leiters der regionalen Militärverwaltung Tscherkassy, Igor Taburez, wurde der Luftalarm für die Region um 16:33 ausgerufen. Bereits um 16:38 warnten die Luftstreitkräfte vor einer Rakete in Richtung Tscherkassy, und um 16:47 waren Explosionsgeräusche in der Stadt zu hören.

Folgen des Angriffs

Die Luftverteidigungskräfte neutralisierten eine russische Rakete im Bezirk Tscherkassy, jedoch verursachten die Trümmer erhebliche Zerstörungen an der zivilen Infrastruktur.

Nach vorläufigen Angaben wurden durch die Druckwelle beschädigt:

  • eine Bildungseinrichtung
  • die Heldenallee
  • der städtische Friedhof
  • eine Garagengenossenschaft

Ein Mann wurde verletzt, sein Zustand ist nicht schwer. Derzeit wird das Opfer von Ärzten untersucht.

Kommentare der Behörden

Der Bürgermeister von Tscherkassy, Anatoli Bondarenko, kommentierte empört den Angriff auf den Friedhof und die Heldenallee:

"Russische Unmenschen haben erneut unseren Friedhof getroffen. Denkmäler einfacher Bürger unserer Stadt und die Heldenallee wurden entstellt. Was sie am Heiligen Abend tun - das Letzte, was Menschen tun können, die an Gott glauben... Krieg gegen Denkmäler, gegen menschliche Seelen - das ist ihr Stil", erklärte der Stadtoberhaupt.

Die Sprecherin der Hauptverwaltung der nationalen Polizei in der Region Tscherkassy, Soja Wowk, bestätigte, dass Strafverfolgungsbehörden alle Folgen des Raketenangriffs dokumentieren. Alle notwendigen Dienste arbeiten am Tatort, die Untersuchung des beschädigten Gebiets dauert an.

Kontext der Ereignisse

Dieser Angriff war Teil einer massiven russischen Attacke auf das ukrainische Energiesystem an Heiligabend. Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, bemerkte, dass Russland nicht nur den Vorschlag ablehnte, das Töten wenigstens am heiligen Tag einzustellen, sondern auch den Terror gegen die Zivilbevölkerung fortsetzte.

Zur Erinnerung: Am Tag zuvor, dem 23. Dezember, wurden in Swenyhorodka infolge eines Drohnenangriffs acht Wohngebäude beschädigt, jedoch gab es damals keine Verletzten.