Das heutige Fest am 20. Dezember wird nicht nur in der Ukraine gefeiert, sondern hat auch für Christen weltweit eine besondere Bedeutung. Insbesondere wird laut dem neuen Kirchenkalender das Andenken an den heiligen Ignatius von Antiochia, einen der verehrtesten Heiligen, der in der christlichen Literatur und Geschichte große Spuren hinterlassen hat, in der orthodoxen Kirche geehrt.

Gedenktag der Engel: Geschichte und Traditionen

Am 20. Dezember feiern zudem Anton, Daniel, Johannes und Ignaz ihren Namenstag. Die Namenstagskinder dieses Tages erhalten Glückwünsche mit herzlichen Wünschen für Frieden, Gesundheit und Wohlstand. Jedes dieser Namen hat seine Geschichte und Besonderheit: Anton zum Beispiel stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "der Kämpfende", während Daniel ein althebräischer Name ist, der "Gott ist mein Richter" bedeutet.

Kirchliche Verehrung des heiligen Ignatius

Ignatius von Antiochia, bekannt durch seinen Beinamen, der "der, den Gott trägt" bedeutet, war ein Schüler des Apostels Johannes und wurde später einer der bekanntesten christlichen Schriftsteller. Seine Briefe an die christlichen Gemeinden sind ein wichtiger Bestandteil des christlichen Kanons. Er wurde ein Märtyrer, indem er im Kolosseum von römischen Verfolgern zur Zeit der Herrschaft von Kaiser Trajan getötet wurde.

Traditionen und Bräuche am 20. Dezember

Am Gedenktag des heiligen Ignatius ist es Brauch, Rituale durchzuführen, die das Zuhause vor Unheil schützen. Die Menschen gehen mit einer Ikone durchs Haus und verbringen Zeit im Kreise der Familie. Es wird traditionell nicht empfohlen, schwere Arbeiten zu verrichten oder Schulden zu machen oder zu geben.

Die religiösen Überzeugungen dieses Tages richten sich auf Wetterzeichen. Klare und trockene Witterung prophezeit einen trockenen Sommer, während nasser Schnee Regen bringt. Starke Fröste versprechen eine reiche Ernte in der kommenden Saison.