Die USA haben ihre Haltung zu einem Friedensplan für die Ukraine mit dem neuen Verhandler Rubio geglättet

Die Gespräche der USA mit der Ukraine über Frieden mit Russland haben durch die Teilnahme des Außenministers Marco Rubio neuen Schwung erhalten. Sein Auftreten auf der Bühne markierte eine Änderung in der Taktik der amerikanischen Seite, die bislang auf harten Ultimaten basierte.

Wie die «Europäische Wahrheit» berichtet, verändert sich mit Rubios Erscheinen in Genf am 23. November der Ton der Gespräche merklich. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, betonte, dass der Weg zum Frieden noch erheblicher Anstrengungen bedarf, jedoch behaupten amerikanische Offizielle, dass die Ukraine bereits bestimmten grundlegenden Bedingungen des neuen 19-Punkte-Friedensplans zugestimmt hat.

Nach Angaben von Politico sorgte die Wahl von Dan Driscoll, dem US-Armee-Minister, als Hauptverhandler in den frühen Phasen für Besorgnis, da sein Ansatz zu hart war. Der Besuch Rubios zwang jedoch die Trump-Administration, ihre Positionen zu überdenken und die Meinungen der ukrainischen Seite zu berücksichtigen.

Obwohl ein gewisser Optimismus herrscht, betonte Selenskyj, dass die Arbeit fortgesetzt wird. Er stellte fest, dass es infolge der Treffen in Genf „viele Perspektiven“ gibt, die helfen könnten, die Friedensvereinbarungen umzusetzen. Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass einige der schwierigsten Fragen der Entscheidung der Präsidenten beider Länder vorbehalten bleiben.

Gestern hat sich eine gewisse Flexibilität in der Position der USA gezeigt, und Rubio spielte wahrscheinlich eine Schlüsselrolle in diesem Übergang. So versicherte er während seiner Pressekonferenz, dass das Ziel darin besteht, die Gespräche so schnell wie möglich abzuschließen.

Gleichzeitig war die Reaktion Russlands auf den vorgeschlagenen Vertrag kühl. Nach Angaben der Medien haben Vertreter der Russischen Föderation bereits den aktualisierten Friedensplan zurückgewiesen, was auf die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen seitens der USA und der Ukraine zur Erreichung eines Konsens hinweist.

Jetzt muss sich die Ukraine auf die Abschlussarbeiten zum Vertrag konzentrieren, und in diesem Zusammenhang ist ein Besuch Selenskyjs in den USA zur endgültigen Abstimmung des Vertrags mit Präsident Trump geplant.

Letztendlich könnte Rubios Teilnahme an den Verhandlungen ein entscheidender Faktor für den Frieden in der Region werden. Wie ein europäischer Beamter feststellte, „stellt die Situation mit Rubio an der Spitze des Verhandlungsprozesses deutlich bessere Aussichten dar“.