Die Analysen von Experten der „Deutschen Bank“ zeigen, dass die aktuelle Schwäche von Bitcoin durch mehrere Schlüsselfaktoren bedingt ist. Laut einer Studie, die auf der Plattform CoinDesk veröffentlicht wurde, sind die Hauptgründe der Austritt von Institutionen aus dem Markt und Verzögerungen in regulatorischen Fragen.

Die Fachleute weisen darauf hin, dass der aktuelle Zustand des Kryptomarktes ein sinkendes Interesse nicht nur von großen Investoren, sondern auch auf regulatorischer Ebene zeigt, was nicht auf einen einzigen makroökonomischen Schock zurückzuführen ist. Ihren Angaben zufolge sind die drei Hauptfaktoren, die auf Bitcoin drücken, der kontinuierliche Abfluss von Mitteln durch institutionelle Investoren, Veränderungen in traditionellen Marktinteraktionen mit Bitcoin und der Verlust des regulatorischen Impulses, der zuvor die Liquidität unterstützte und die Volatilität verringerte.

Zahlen und Trends

Die „Deutsche Bank“ stellt fest, dass bereits seit November 2025 ein stabiler negativer Trend in den ETF-Strukturen zu beobachten ist, die mit Bitcoin verbunden sind. Gleichzeitig hat die Effektivität der Vermögenswerte erheblich abgenommen, da der Rückgang des Anteils großer Investoren zu einem Rückgang des Handelsvolumens führt und Bitcoin anfälliger für plötzliche Preisschwankungen macht.

Untersuchungen zeigen, dass der Akzeptanzgrad von Kryptowährungen unter amerikanischen Verbrauchern von etwa 17% Mitte letzten Jahres auf heute 12% zurückgegangen ist, was auf einen Rückgang des Enthusiasmus nicht nur an der Wall Street, sondern auch unter normalen Nutzern hinweist.

Die Bekämpfung regulatorischer Hürden

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Verzögerungen bei der Verabschiedung des „Clarity Act“ in den Vereinigten Staaten, der den Weg für Kompromisse zwischen dem Bankensektor und Krypto-Unternehmen, insbesondere in Bezug auf Stablecoins, ebnet. Experten sind der Meinung, dass eine solche Verzögerung bereits frühere Erfolge zur Gewährleistung der Stabilität in der Branche „aufgehoben“ hat.

Trotz der vorgenommenen Anpassungen warnen die Analysten der „Deutschen Bank“ vor übermäßigen Interpretationen der aktuellen Situation. Selbst nach dem Rückgang blieb der Preis von Bitcoin etwa 370% über dem Niveau zu Beginn des Jahres 2023, was auf spekulative Volumina hinweist, die während vorheriger Rallyes angesammelt wurden.

Früher beschrieb der technische Analyst Peter Brandt den Rückgang des „digitalen Goldes“ als eine geplante Kampagne von großen Marktakteuren.