Die Premierministerin der Ukraine, Julia Swiridenko, hat die Pläne zur Einführung eines Unterstützungssystems für Veteranen und deren Familien nach dem Ende des Krieges bekannt gegeben. Laut ihren Angaben wird in der Ukraine mit etwa 5 bis 6 Millionen Veteranen gerechnet, die umfassende Hilfe und Integration in alle Lebensbereiche benötigen.
Diese Informationen wurden während eines Treffens mit Vertreterinnen der Koalition der veteranenbezogenen zivilgesellschaftlichen Organisationen veröffentlicht. Swiridenko betonte, dass „die Ukraine der erste Staat ist, der während des Krieges eine umfassende Veteranenpolitik aufbaut“. In Bezug auf die Bedeutung der Anpassung staatlicher Programme an die Bedürfnisse der Veteranen sprach sie auch von einem kontinuierlichen Dialog mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Berücksichtigung ihrer Vorschläge.
„Nach unserem letzten Treffen im August hat die Regierung bereits viele Vorschläge im Entwurf des Veteranen-Kodexes berücksichtigt, der bald dem Parlament zur Prüfung vorgelegt wird“, fügte Swiridenko hinzu und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf diese wichtige Initiative.
Auf dem Treffen wurden die aktualisierten Konzepte der Veteranenunterstützungspolitik vorgestellt. Es ging nicht nur um die Bereitstellung medizinischer Dienstleistungen, sondern auch um Fragen der Beschäftigung, des Zugangs zu Bildung sowie um die Schaffung von Barrierefreiheit für Veteranen mit Behinderungen.
„Unser Ziel ist es, dass jeder Veteran und deren Familie die aktive Unterstützung des Staates in allen Bereichen spüren: Medizin, Bildung, Arbeit und sozialen Diensten“, fasste Julia Swiridenko zusammen und rief zu einer aktiven Zusammenarbeit der staatlichen Institutionen mit den Veteranenorganisationen bei der Umsetzung dieser Initiativen auf.