Am 26. November feiert man in der Ukraine den Georgstag, der der Ehrung des heiligen Märtyrers Georg gewidmet ist. An diesem Tag findet im orthodoxen Glauben nach dem neuen Kalender die Weihe der Georgskirche in Kiew statt, die bereits im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Dieses Fest ist mit vielen Traditionen und Verboten verbunden, sowie mit Volkszeichen, die auf den kommenden Winter hinweisen.
Traditionen und Bräuche des Georgstags
Laut Volksglauben ist es heute wichtig, alle Schulden zu begleichen, da die Nichtzahlung von Schulden bis zum Georgstag zu finanziellen Schwierigkeiten in der Zukunft führen kann. Die Menschen glauben, dass man, um die Unterstützung des Heiligen zu erhalten, diesen Tag sinnvoll verbringen und die guten Taten nicht vergessen sollte.
Der heilige Georg (Georgiy) gilt als Schutzpatron der Landwirte, Krieger und Beschützer des Viehs. Man bittet ihn um Hilfe in schwierigen Situationen und um Schutz vor Feinden.
Engelstag am 26. November
Am 26. November feiern auch diejenigen Namenstag, die die Namen tragen: Wassilij, Georg, Daniel, Ivan, Ilja, Michail, Nazar, Nikolai, Peter, Jakob. Um ihnen zu gratulieren, kann man herzliche Glückwünsche verwenden, in denen man normalerweise Gesundheit, Frieden und Glück wünscht. Jeder dieser Namen hat seine eigene Bedeutung, die die besondere Wichtigkeit dieses Tages für den Glaubenden unterstreicht.
Zeichen am 26. November
Volkszeichen spielen auch heute eine wichtige Rolle. Zum Beispiel:
- Wenn es am Morgen regnet – erwarte eine gute Heuernte.
- Ein kalter Tag verspricht einen strengen Winter.
- Die Sonne im Nebel – auf einen langen Schneesturm.
An diesem Tag ist es wichtig, die Traditionen zu respektieren und Streitigkeiten sowie Ärger zu vermeiden, da dies eine Art Erinnerung an die Wohltätigkeit ist, die der heilige Georg propagiert.
So ist der 26. November in der Ukraine ein Tag, der voller Spiritualität, Traditionen und Verbote ist, die jeden begleiten, der den heiligen Georg ehrt.