Am 12. Dezember 2023 haben russische Truppen erneut die Region Odessa angegriffen, insbesondere die Hafenstadt Tschernomorsk, wo durch den Beschuss die Objekte der Hafeninfrastruktur und die Technik des Rettungsdienstes beschädigt wurden. Laut dem Bericht des Leiters der Militärverwaltung der Region Odessa, Oleg Kiper, verübterten die Besatzer während der aktiven Arbeit der Luftabwehr einen neuen Schlag, der ein Feuer an den Hafenobjekten auslöste.

Die Pressestelle des Staatlichen Dienstes für Notsituationen der Ukraine (DFS) berichtete, dass während der Löscharbeiten ihre Technik Ziel eines weiteren Angriffs wurde. Gleichzeitig gelang es den Feuerwehrleuten, sich in Schutzräume zu begeben und Verletzte zu vermeiden. Es ist nicht auszuschließen, dass der Beschuss auf das Löschfahrzeug der DFS abzielte, das die Rettungskräfte zur Bekämpfung des zuvor durch die Angriffe verursachten Feuers eingesetzt hatten.

Details der Angriffe

Die russischen Truppen setzten ballistische Raketen und Drohnen ein, um Angriffe auf Odessa und die umliegenden Gebiete auszuführen. Durch den Beschuss wurden nicht nur die Hafenobjekte, sondern auch ein ziviles Schiff eines türkischen Unternehmens, das sich im Hafen von Tschernomorsk befand, beschädigt. Zudem ist ein Verletzter bekannt geworden.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, kommentierte diesen Angriff und betonte, dass die Aktionen der russischen Truppen „wie viele andere ähnliche Angriffe keinen militärischen Sinn haben“. Er wies auf die Unzulässigkeit hin, einen Krieg zu führen, der das normale Leben der Ukrainer zerstört.

Die internationale Gemeinschaft, insbesondere das Außenministerium der Türkei, äußerte Besorgnis über die Angriffe auf zivile Schiffe.

Reaktion der Öffentlichkeit und der Behörden

Derzeit gibt es keine Informationen über Tote und Verletzte. Die Situation bleibt jedoch angespannt, und die Rettungskräfte arbeiten weiterhin im Katastrophengebiet.

In Reaktion auf diese Ereignisse ruft die ukrainische Regierung die internationale Gemeinschaft zu einer weiteren Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen die Aggression seitens Russlands auf.