Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, Andrij Hnatov, bemerkte in einem Interview mit der Publikation ЛІГА.net, dass während der Verhandlungen der ukrainischen und amerikanischen Delegationen in Genf die Frage der Reduzierung der Anzahl der Soldaten nicht aufgegriffen wurde.

Hnatov betonte, dass das Gespräch über die Formation einer Friedensarmee geführt wurde, die zahlreiche Diskussionen und Überlegungen auslöste. Seinen Worten nach sind sich sowohl in Kiew als auch in Washington alle einig, dass die Hauptgarantie für die Sicherheit der Ukraine eine kampfkräftige Armee bleibt.

Details der Verhandlungen

Der General berichtete, dass das endgültige Format der ukrainischen Armee, ihre Anzahl, die finanzielle Sicherstellung und die sozialen Garantien für die Soldaten Gegenstand umfassender Arbeiten sind, die alle staatlichen Institutionen einbeziehen sollten.

„Diese Arbeit liegt nicht nur beim Generalstab, sondern auch bei anderen Organen der Staatsgewalt. Wir müssen festlegen, wie die ukrainische Armee in der Nachkonfliktzeit aussehen wird“, stellte Hnatov fest.

Änderungen im Friedensplan

Es sei daran erinnert, dass die kürzlich veröffentlichte Version des Friedensplans der USA die Bestimmung zur Begrenzung der Mitgliederzahl der ukrainischen Armee auf 600.000 Personen ausgeschlossen hat. Jetzt wird im Dokument erwähnt, dass die Anzahl der Armee auf einem bestimmten Niveau „bleiben wird“.

Es ist zu beachten, dass die vorherige Version des Friedensplans Bedingungen enthielt, die aus politischer Sicht sensibel sind, jedoch die neuen Änderungen diese Situation erleichtert haben.

Perspektiven der Verhandlungen

Hnatov betonte, dass viele der Fragen, die nicht direkt die Ukraine betreffen, für weitere Diskussionen auf der Ebene der Präsidenten beider Länder zurückgestellt wurden.

Andrij Hnatov äußerte auch die Meinung, dass ein erfolgreicher Ausgang dieser Verhandlungen von großer Bedeutung für die Sicherheit und Stabilität in der Region sein wird.