In der Ukraine werden neue Regeln für Soldaten eingeführt, die von einem Selbstmordabgang (SZA) zurückkehren. Laut Informationen, die vom analytischen Projekt „DeepState“ erhalten wurden, werden Militärangehörige jetzt ausschließlich zu den Luftlandetruppen oder Sturmregimentern geschickt.
Zu den Änderungen im Mechanismus der Rückkehr von Soldaten nach einem SZA gehört das Verbot der Verwendung von Empfehlungsschreiben, die zuvor für die Versetzung erforderlich waren. Stattdessen zielt das Kommando darauf ab, das Personal in die Sturmtruppen zu versetzen, ohne über andere Struktureinheiten zu bestimmen.
Antwort des Kommandos und Reaktion der Soldaten
Die Militärjournalistin von „Hromadske“, Diana Butzko, stellte fest, dass keine formalen Direktiven des Kommandos veröffentlicht wurden, aber die Kommandeure den Soldaten über die neuen Bedingungen informierten. Ihrer Meinung nach könnte „die Rückkehr über SZA nun zu einer automatischen Versetzung in die Sturmtruppen führen, sodass Soldaten, die zurückkehren möchten, den Weg des Vermeidens wählen können“. Aufgrund der erhöhten Komplexität des Rückkehrmechanismus ziehen es die Kämpfer vor, an ihrem Standort zu bleiben oder nach anderen Lösungen für die Probleme mit der Versetzung zu suchen.
Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte sind die Änderungen im Mechanismus darauf ausgelegt, Transparenz zu schaffen und den Versetzungsprozess zu vereinfachen. Soldaten, die nach einem SZA nicht zu ihren Einheiten zurückkehren möchten, werden zu Reservebataillonen geschickt, wo ihre weitere Zuteilung von den Rekrutierungsschwerpunkten abhängt.
Endgültige Entscheidung
Derzeit betont der Generalstab, dass die Entscheidung darauf abzielt, die Zahl der unbegründeten Versetzungen über das SZA-Verfahren, das als Instrument für den Wechsel zwischen den Einheiten dient, zu reduzieren. Es ist wichtig festzustellen, dass sich mit den Neuerungen der Kern der Rückkehr nicht geändert hat, die Verfahren jedoch unkonventionell geworden sind.
In Anbetracht der Neuerungen sind die Militärgruppen besorgt über die Folgen solcher Änderungen: „Das wird definitiv zu einem Anstieg des Misstrauens gegenüber dem System führen, da Soldaten, die sich entschieden haben zurückzukehren, erneut in eine ähnliche Situation geraten könnten“, merkt der Soldat Sergei Gnezdilov an.