Heute, am 13. Februar, wird in der Ukraine ein kirchliches Fest gefeiert, das als Martinstag bekannt ist. Dieses Fest ist dem Andenken an den frommen Fürsten Konstantin von Ostrog gewidmet, der die orthodoxe Glaubensüberzeugung verteidigte. Laut Informationen der Orthodoxen Kirche der Ukraine lebte Fürst Konstantin, bekannt für seine guten Taten, im 16. Jahrhundert und trug erheblich zur Entwicklung von Bildung und Spiritualität in der Ukraine bei.

Traditionen und Verbote des Tages

Der Martinstag gilt als besonders günstig für Ordnung. Traditionell beschäftigen sich die Ukrainer an diesem Tag mit einer gründlichen Hausreinigung sowie mit der Reinigung ihrer Gedanken von Negativität und Beleidigungen. Es gibt einen Volksglauben, dass, wenn man in der Nacht zum 13. Februar unter den Sternenhimmel tritt und die Sterne bittet, heller zu leuchten, dies das Augenlicht des Menschen stärken kann.

Die kirchlichen Traditionen raten, am 13. Februar Faulheit, Lügen und Neid zu vermeiden. Es ist auch unerwünscht, Streitigkeiten auszutragen, zu streiten oder andere zu beleidigen. Das Hauptverbot des Martinstages besagt: Eine Person, die faul ist, riskiert, Glück und finanzielles Wohlstand zu verlieren.

Aberglauben am 13. Februar

  • Wenn die Tagestemperatur niedrig ist und der Schnee nicht schmilzt – wird der Frühling spät kommen.
  • Wenn die Sonne scheint – steht klares Frühlingswetter bevor.
  • Liegt Schnee am Festtag, wird der Sommer heiß sein.

An diesem Tag beten die Orthodoxen auch zu heiligem Martinian und bitten ihn um Frieden im Haus und um Stärkung der Ehebindungen.

Andere Feste an diesem Tag

Neben dem kirchlichen Fest wird am 13. Februar auch der Tag des Radios, der internationale Tag der Selbstliebe und der internationale Tag der Freundschaft zwischen Frauen gefeiert. Diese Feste betonen die Bedeutung von Kommunikation, Selbstakzeptanz und weiblicher Freundschaft.

Somit wird der 13. Februar nicht nur zu einem Tag des Gedenkens an den Heiligen, sondern auch zu einer wunderbaren Gelegenheit für uns alle, Ordnung in unseren Gedanken und Angelegenheiten zu schaffen und die Kraft von Freundschaft und Kommunikation zu erfahren.